Sonntag, 4. April 2010

Ostersonntag

Wenn man sich die Blogartikel so ansieht könnte man glauben das ich nur mehr ausreiten bin. Ist aber überhaupt nicht der Fall, im Gegenteil. Ich bin so glücklich mit der Anlage in Mauerbach und den vielen Optionen die ich habe um zu trainieren, das Liberty und ich jetzt wirklich Gas geben und sehr fleißig sind. Diese Woche hatte ich sogar vor lauter Eifer 2 Trainerstunden. Katrin nennt es die Übergangsphase vom Baby-Reiten zum Erwachsenen-Reiten.



Auf jeden Fall haben wir und heute, am Ostersonntag beide einen gemütlichen Ausritt verdient. Eigentlich dachte ich, dass das Ausreitgebiet unmittelbar um den Stall in Mauerbach nicht so abwechslungsreich sei wie beim Bonka. Auch in dieser Hinsicht hab ich mich absolut geirrt und am Besten daran ist, daß die Wege so beschaffen sind, das Andi mit dem Rad mitfahren kann. So waren wir heute mit einigen kleinen Freßpausen über 2 Stunden gemütlich von Mauerbach nach Wilfersdorf unterwegs.

Montag, 29. März 2010

Ostermarkt Haimbuch

Schon vor einer Woche hatte mich Edith gefragt, ob ich am Ostersonntag mit zum Ostermarkt nach Haimbuch reiten wolle um dort eine Reitergruppe aus Königstetten zu treffen. Ich befragte meinen Auftragskalender, der über die Osterfeiertage natürlich sehr voll ist und stellte erfreut fest, dass ich mir alle Termine so legen konnte, das der Nachmittag für einen längeren Ausritt frei bleibt.

Diesen Sonntag (Palmsonntag), ich war grad bei Katzenkunden in Wien unterwegs, rief ich Edith an, entschuldigte sich hundertmal und teilte mir mit, das der Ausritt heute stattfinden sollte. Blick auf die Uhr und in den Kalender: „Das bekomm ich hin“. Hab mich bei allen meinen Katzenkunden entschuldigt das ich ausnahmsweise nicht so lange bleiben kann um zu schmusen und zu spielen. Sie haben es alle verstanden.

Unsere Gruppe bestand aus Pferden aus dem Offenstall, Edith mit Silver (Estland Pony), ihrer Mitreiterin Brigitte auf Madonna (Estland Pony), mir auf Liberty. Dann kamen noch drei Mädels aus dem „richtigen“ Stall dazu auf Warmblütern mit wenig bis gar keiner Ausreit Erfahrung.

Klick auf Foto zum Album

Ums kurz zu machen: Es hat mich ausnahmslos jeder um Liberty beneidet und ich bin geplatzt vor stolz. Natürlich waren die WB nicht so ruhig, aber was am schönsten war, Liberty ließ sich überhaupt nicht anstecken selbst als ihm ein Pferd beim Zurückschieben hineinrannte blieb er vollkommen cool. Ich konnte mich mit ihm auf dem Weg querstellen um einem Pferd den Weg zu versperren…. Einfach ein Wahnsinn der Kleine Kerl. „Das gibt’s ja nicht, er ist der Jüngste und der Bravste von allen“ war die einheitliche Aussage der Mädchen. Besonders Mervin, ein ehemaliger Dressur Wallach, hatte sich in meinen Hafi verliebt. Er ging nur mehr vorwärts wenn Liberty vor ihm ging. Dann hängte er sich an seinen Po und lief brav und ruhig hinter her.

Montag, 22. März 2010

Zahnarzt

Am Montag war meine Tierärztin wieder mal da um sich Libertys Zähne anzusehen. Zum einem war es wieder an der Zeit die Zacken abzuschleifen und außerdem kam bei den Vorderzähnen ein Zahn schief raus.
Liberty ist nie besonders begeistert wenns darum geht sich ins Maul schauen zu lassen, deshalb wurde er gleich mal ins Träumeland geschickt. Meine Tierärztin hat mir gesagt das das Gefühl für Pferde bei der Sedierung ANGEBLICH ein Schwebegefühl hervorrufen soll. Es stellte sich heraus das er unten bereits 7 Schneidezähne hatte, d.h. der neue war schon vollständig heraußen, der alte Michzahn saß aber noch total fest. Also, heraus mit dem alten Zahn, der eindeutig als solcher identifizierbar war. Nach viel Gehämmere und Geklopfe, unter Assistenz meinerseits, war er dann endlich gezogen und Gott sei dank vollständig.


Damit sich keine Entzündung bildet weil sich Heu in der Wund verfängt war nach 10 Tagen wieder Kontrolle. Alles ok, Wunde verheilt gut und alle Speisereste wurden wieder entfernt. Bis zur nächsten und hoffentlich letzen Kontrolle nach Ostern spüle ich Liberty das Loch selbst aus. Bin draufgekommen das das ganz gut geht mit einer großen Spritze und er lässt sich das auch gerne gefallen, auch wenn ich bis zu 20 Mal nachspüle damit alles draußen ist.

Samstag, 20. März 2010

Relaxen in der Sonne

Ausritte

Gleich am ersten Wochenende bin ich mit Edith Renner im Stall zusammengetroffen. Sie hat ihre drei Pferde ebenfalls im Offenstall stehen und ist bekannt als Wanderreiterin. Ich kannte sie schon von früher, wir waren einige Male miteinander ausreiten.

Sie nahm mich gleich mit um mir die „Hausrunden“ zu zeigen. Ich war soooo stolz auf Liberty. Er übernahm sofort die Führung der Gruppe und ging voran als würde er sich in der Gegend auskennen. Wenn er als erstes Pferd geht hat er einen angenehmen schnellen Schritt drauf, sobald er hinter einem anderen Pferd geht wird er total faul und fällt zurück. So bin ich ganz gerne mit ihm vorne wo ich ihn nicht ständig treiben muss.

Heute war ich mit den neuen Eisen, zusammen mit Andi am Rad und Lara ausreiten und das warme Wetter genießen.


Freitag, 19. März 2010

Barhuf Experiment beendet

Ich telefonierte gleich am nächsten Tag mit Wolfgang Hartl und schilderte ihm die Lage. Er meinte das er ohnehin nächsten Freitag im Stall sei um 10 Pferde zu beschlagen und ich könne gerne dazu kommen. Er kannte Liberty von Erzählungen von Sonja Appelt, die vor kurzem bei ihm auf der Uni war.
Er nannte mir schon am Telefon 2 Möglichkeiten um Liberty zumindestens die Fühligkeit zu nehmen.

Dann ging ich ausreiten und Liberty ging so schlecht das ich beschloss gleich nochmals anzurufen und auf einen schnelleren Termin zu drängen. Ich wollte Liberty die 24-Stunden-Hufschuhe keinen Tag länger mehr antun.

Es klappte und gleich am nächsten Tag kam Till, ein Mitarbeiter aus dem Team. Er verwarf die Möglichkeit sofort Liberty weiter barhuf zu lassen und schlug mir leichte Eisen mit dünnen Nägel und einer Lederschutzschicht vor. Ich hatte mich zuvor schon mit dem Gedanken angefreundet meinen Kleinen wieder beschlagen zu lassen und stimmte zu.

Till meinte auch, dass es zu einem späteren Zeitpunkt durchaus wieder möglich sein könnte Liberty barhuf laufen zu lassen. Jetzt wäre es aber schon sehr dringend gewesen etwas zu tun und gut das ich auf den raschen Termin gedrängt hatte. Weiters zeigte er mir die wunden Stellen an Libertys Ballen, verursacht durch die Hufschuhe. Mein armer Kleiner Kerl und ich bin froh das ich diesmal gleich auf mein Gefühl gehört habe.

Mittwoch, 17. März 2010

Jetzt reichts

Mit den Renegades waren ich und Liberty total unglücklich. Sie passten nicht richtig weil seine derzeitige Hufform es nicht zuließ. Überdies war es beim derzeitigen Gatsch unglaublich aufwendig sie zu putzen und nach 10 Minuten waren sie schon wieder voller Schlamm und Dreck. Echt mühsam. Außerdem wehrte sich Liberty total beim Anziehen. Das kam mir sehr komisch vor weil er bei den Easy Boots überhaupt nicht gezickt hat und brav still stand.

10 Tage habe ich uns das mit den Schuhen angetan bis ich bemerkt das das Horn unterhalb des Kronensaums aufgewetzt war. Darauf hin hab ich die Schuhe zumindest einen Tag lang weggelassen. Am nächsten Tag ging ich ausreiten und bemerkte das Liberty trotz und mit den Schuhen fühlig ging. Da stimmte was nicht. Ich rief Karin an und sie sagte mir das es bei seinem derzeitigen Hufzustand durchaus möglich sei das er trotz der Schuhe fühlig geht.

Ich hab beschlossen, dass es jetzt reicht und mir von Sabine, die in unserem Stall arbeitet die Telefonnummer ihres Hufschmiedes, Wolfgang Hartl, geben lassen. Er und sein Team arbeiten an der VedMed und betreuen fast alle Pferde in unserem Reitstall.

Donnerstag, 11. März 2010

Erste Trainingsstunde in der neuen Halle

Seit fast 4 Monaten hatte ich heute meine erste richtige Stunde auf Liberty mit Katrin in der Halle. Mein Gott war das schön. Endlich einmal richtig vorwärts reiten und mein Kleiner hat sich seit langem mal wieder angestrengt. Ein bisschen faul ist er in der Zwischenzeit geworden und muss ziehmlich aktiviert werden um mal einen Schritt schneller zu laufen.

Aufgrund der Probleme mit seinen Hufen und dem schlechten Boden hab ich das nicht mehr von ihm verlangt. Sobald er einen komischen Schritt gemacht hat befürchtet ich das er wieder lahmen könnte. Sicherlich übertrieben aber auch nachvollziehbar. Da sind die Stunden mit Katrin immer sehr hilfreich weil sie beurteilen kann ob Liberty grad einfach faul ist oder wirklich nicht kann.

Montag, 8. März 2010

Hufpflege

Weil mir Libertys Hufe sehr komisch und abgewetzt vorkamen hab ich den Termin mit Karin vorverlegt und sie kam am 8. März zu mir in den neuen Stall. Karin war überhaupt nicht zufrieden mit dem Zustand von Libertys Hufen. Alles was bereits schön nachgewachsen war in den letzten beiden Monaten war wieder weg.
Als Maßnahme empfahl sie mir Renegades, Hufschuhe die zwar sehr teuer aber dafür geeignet sind 24 Stunden getragen zu werden.

Zusätzlich machte ich noch eine neue Homöopathie Anamnese und kaufte Mineralfutter um jedes Mittel zu nutzen, welches das Hufwachstum zu beschleunigt.

Reitstall Renner

Liberty und ich fühlen uns sehr wohl hier im neuen Stall. Ich freu mich vor allem über die Halle mit dem tollen Boden. Ganz feiner, rundkörniger Sand mit Vlies untergemischt. Es gibt eigentlich nur wenige Einsteller, auf jeden Fall unter 10, teilweise mit mehreren Pferden. Marianne Steinböck hat einen Schulbetrieb der aber hauptsächlich am Wochenende stattfindet. Irgendwie hab ich es bis jetzt meist geschafft alleine in der Halle zu sein.


Liberty läuft auf dem Boden wie eine kleine Rennsemmel. An seiner „Trägheit“ war wirklich der unmögliche, harte Boden in der alten Halle schuld.

Außer der Halle gibt es noch 2 Außenviercke, einen Sprungplatz und einen kleinen Longierkreis in der Mitte der Schrittmaschine. Alles wird laufend gewartet und abgezogen. Fühl mich wie im Paradies und für das alles zahl ich nur € 40 mehr als beim Bonka.

Auch die Leute vom Offenstall sind sehr nett und hilfsbereit. Die von "oben" als vom eigentlichen Stall kenn ich noch nicht gut aber das wird schon noch kommen.

Sonntag, 7. März 2010

Elternbesuch in Mauerbach


Am Sonntag kamen uns meine Eltern im neuen Stall besuchen. Ich hab vorher noch einen kleinen Ausritt auf der „Hausrunde“ gemacht. Schön wars aber saukalt, trotz Schiunterwäsche, Haube und Handschuhe.


Sonntag, 28. Februar 2010

Umzug nach Mauerbach

Jetzt ging alles ganz schnell, statt wie gelplant um 13.00 Uhr mußte Karli unseren Abholtermin auf 11.00 Uhr vormittag verschieben. Ging sich aber alles irgendwie aus. Andi hat mir geholfen meine Sachen in den Autos zu verstauen und innerhalb von 30 Minuten waren wir reisefertig.

Mauerbach ist 15 Minuten von mir zu Hause entfernt, also war die Fahrt nicht weit. Liberty ging wie immer entspannt der Karotte nach in den Hänger und war auch während der Fahrt nicht unruhig.

In Mauerbach kommt er in eine Gruppe mit drei Warmblütern. Hatte ein gutes Gefühl im Bezug auf die Integration was sich auch bewahrheitet hat. Die Bisse und Schläge am Beginn wurden nur angedeutet, keiner getroffen und nach ca. 30 Minuten war alles vorbei. Sogar fressen durfte er schon mit Delago.

Foto anklicken zum Album

Die Fläche des Offenstalls ist riesig, es gibt einen Bachzugang und eine anschließende Sommerweide. Momentan ist es natürlich noch total gatschig aber das kann man einfach nicht ändern. Auch genüsslich gewuzelt hat sich der Kleine im Gatsch. Zum Putzen muss ich zukünftig mindestens 30 Minuten mehr einrechnen.

Freitag, 26. Februar 2010

take it – change it – leave it

Annehmen - Verändern - Verlassen, die drei Möglichkeiten gibt es mit einer Situation umzugehen. Nun ist es an der Zeit für die dritte Option. Hab gleich Karli Renner angerufen und gefragt wie es jetzt aussieht mit dem Offenstall. Er hat mir zugesagt, das mit den Norikern war nur eine sehr unverbindliche Anfrage gewesen. Auch abholen könne er mich gleich am Wochenende, also wenn ich will am Samstag. Da ich ja ganz gerne Nägel mit Köpfen mache hab ich zugesagt. Bin noch am Abend in den Stall und hab bescheid gegeben das ich morgen ausziehen werde.

Im selben Moment als ich die Entscheidung nun fix getroffen hatte, war sofort das Gefühl da richtig gehandelt zu haben. Ich freue mich richtig auf den Umzug morgen.

Viereckbesprechung

Heute hatten wir die Besprechung über die Reaktivierung unseres Viereckes. Ganze 3 Leute haben sich außer mir dazu eingefunden.  Irgendwie hat mein Aushang, in dem man sich zur Teilnahme anmelden konnte, kein sehr großes Echo hervorgerufen und vereinzelt sogar Umut provoziert.
Vor der Besprechung hat sich unser kleines Grüppchen im Stall getroffen, Franz war eindeutig sauer auf mich. Als ich ihn darauf ansprach meinte er zuerst er sei nicht sauer um dann aber damit herauszurücken das im das mit dem Viereck auf die Nerven gehe. Es gehöre nichts gemacht.

Auch die Besprechung war irgendwie komisch. Der Stallbesitzer fühlte sich offensichtlich angegriffen und sagte das das Viereck im Frühjahr, so wie jedes Jahr, ohnehin gemacht werde. Voriges Jahr kam ein Haufen Sand drauf, das wars auch schon.
Alles war total schwammig und unverbindlich. Ich hab jetzt mal Patricia aus Mauerbach angeschrieben und gefragt ob es nun noch einen freien Platz im Offenstall gibt. In der Zwischenzeit hat sie mir nämlich mitgeteilt das sich jemand mit drei Norikern für den Stall interessiere und dann wäre er voll.

Nicht einfach das Ganze, aber jetzt muss eine Entscheidung her weil es de facto momentan keinen Platz gibt an dem man reiten kann. Ich kann doch nicht bis zum Frühjahr, wann immer das kommen wird, nur mehr ausreiten und Bodenarbeit machen.

Sonntag, 7. Februar 2010

Mobilmachung

Gestern war ich bei Herrn Bonka, unserem Stallbesitzer und hab mir mit ihm einen Termin ausgemacht an dem wir die Reaktivierung unserer Reitanlage(n) besprechen. Ganz wichtig ist es uns, dass Franz unser Stallbursche auch mit dabei ist. Was nützt es wenn wir die schönsten Pläne schieden, die aber nicht umsetzbar sind. Es sind einige bei uns die sich sehr für ein neues Viereck einsetzen und die  auch beim Arbeiten mithelfen würden.

Mittwoch, 27. Januar 2010

Ich will nicht weg

Letzen Ausschlag das ich eigentlich nicht weg möchte, gab eine wunderbarer Ausritt zu Dritt an einem Mittwoch bei - 10 Grad, Sonnenschein und unberührter Landschaft.

Am Vorabend hatte ich schon mit Andi darüber gesprochen das wir, also ein kleinerer Kreis von Einstellern, versuchen könnten unsere Anlage zu reaktivieren bzw. den Besitzer des Stalles dazu zu bringen was zu investieren.


Mal schaun was die anderen dazu sagen...

Montag, 25. Januar 2010

Bonka oder Renner

Ich hab die ganze Woche überlegt was ich im Bezug auf den Stall machen soll ohne zu einem eindeutigen Ergebnis zu kommen. Eigentlich wäre es ja für mich schon klar gewesen, ab zu Renner wegen der supertollen Halle, aber…. In der Woche hab ich jedes Mal als ich im Stall war bewusst darauf geachtet wie ich mich fühle und ich muss einfach sagen, ich fühl mich saupudelwohl. Liberty ist glücklich da wo er ist. Sein Winterstall ist ein ca. 20 qm großer Laufstall den er sich mit seiner Haflinger Freundin Becky teilt. Er hat eine wunderbare Sonnenterrasse auf der die beiden wie die Alten von der Muppets Show stehen und den Schifahren zusehen. Das will ich ihm nicht nehmen. Seit wir wieder Stroh geliefert bekommen haben passt auch die Menge wieder….
















Auch mit Karin hab ich telefoniert und sie hat gemeint ,dass so ein Gatsch Offenstall, wie es im Winter nun mal ist, nicht ideal für Libertys Hufe ist. Das wäre also der rationale Grund nicht wegzugehen. Also hab ich die Entscheidung verschoben weil ich nämlich eine Idee hatte, zeitgleich mit einer anderen Einstellerin.

Sonntag, 24. Januar 2010

Gespräch bei Renner

Die Renners sind wieder vom Urlaub zurück und ich hab mir gleich mal einen Termin ausgemacht. Es wurde eigentlich alles bestätigt was mir die Einstellerin schon erzählt hatte. Liberty würde in eine Herde mit derzeit 3 Pferden kommen. Jede Offenstall Fläche hat Zugang zu einem Bach wo sie jederzeit saufen können. 3 – 4 x Heu am Tag, Kraftfutter auf Wunsch…. Eigentlich gibt’s keine Frage mehr, oder doch?

Sonntag, 17. Januar 2010

Lichtblick

Im Pferdeforum hab ich mich nach Ställen in unserer Umgebung erkundigt. Es waren keine Informationen dabei die ich nicht schon kannte bis ich plötzlich eine mail von einer Einstellerin des Reitstalls Renner in Mauerbach bekam. Wir hatten zusammen einen NHT Kurs bei ihr im Stall gemacht, daher hatte sie mich noch in Erinnerung.

Sie wies mich darauf hin das es beim Renner auch einen Offenstall gibt. Ich fand das sehr krass weil ich das total verdrängt hatte. Ich kenne den Stall sehr gut, v.a. die Frau des Besitzers, Edith, mit der ich auch schon einige Male gemeinsam ausreiten war. Mir sind aber nur die Boxen in Erinnerung geblieben, nicht aber der Offenstall der ein paar 100 Meter entfernt liegt.

Die Einstellerin bot mir an alles zu zeigen. Ich fand das sehr sehr nett von ihr und hab natürlich angenommen. Gleich am Sonntag waren wir dort. Klang alles sehr gut. Der Offenstall hat eine riesige Fläche, im Sommer kommt Weide für ein paar Stunden dazu, ganz vorsichtig weil einige Pferde, so wie meiner, Reheempfindlich sind. Nur das es im Winter kein Wasser gibt und da WC oben im eigentlichen Stall ist, hat mir nicht so gefallen. Die Halle ist ein Traum und im Sommer soll ein Rundcoral dazukommen mit einem Durchmesser von 20 m sodass man darin auch reiten kann. Sprungplatz und Außenviereck gleich beim Offenstall.

Sonntag, 10. Januar 2010

Andere Ställe

Da im Winter unser Viereck kaum breitbar ist, benutzen einige Einsteller vom Bonka die Halle vom Nachbarstall gegen Gebühr mit. Momentan ist der Boden aber so schlecht (extrem hart) sodass ich mit Liberty nichts anderes außer Schrittarbeit machen kann. Nicht mal Traben ist drin.

Deshalb hab ich mit der Suche nach einem neuen Stall begonnen und das ist frustrierend. Ich möchte einen Offenstall mit Halle dabei. Die Versorgung der Pferde soll gut sein, der Offenstall befestigte Futterplätze haben, die Herden dürfen nicht zu groß sein und Strom muss er haben……

Keine Chance in unserer Umgebung. Dann hab ich mir auch schon die Ställe mit Boxen angesehen, Krist in Unterkirchbach zum Beispiel.Passt auch nicht weil man vor 08.45 nicht in den Stall darf. Das geht für mich aber nicht weil ich sehr oft schon um 6.00 Uhr früh bei meinem Pferd bin, v.a. im Sommer.  Größnitzer in Königstetten ist voll und die Pferde kommen kaum raus, Prohaska in Mauerbach hat 70!! Einsteller, das ist mir viel zu viel,... ja und so gibts überall etwas das mir nicht paßt.

Donnerstag, 7. Januar 2010

Drei-Königs-Ausritt

In den letzten Tagen hat es bei uns recht viel geschneit. Der ideale Boden für Libertys Hufe und deshalb haben wir einen schönen langen Ausritt unternommen. Liberty liebt den Schnee, schnüffelt herum, schiebt ihn mit der Nase vor sich her und wirkt richtig gut gelaunt. Auch Lara ist nicht zu bändigen und hüpft wie ein Hase herum.

War wieder mal ein richtig schöner und entspannter Ausritt, ganz gemütlich durch den wunderschön und frisch verschneiten Wienerwald. Das mag ich besonders wenn noch niemand vor uns geritten oder gegangen ist und man als Erster eine Spur zieht.

Dienstag, 29. Dezember 2009

Nicht viel Neues

Liberty hat immer noch Schonzeit wegen seiner Hufe. Er lahmt nicht mehr, ich bin aber bis zum nächsten Besuch der Hufpflegerin der Ende Jänner stattfindet, immer noch vorsichtig mit dem Kleinen. Spaziergänge, Ausritte auf weichem Boden im Schritt und Bodenarbeit. Ich möchte nichts riskieren bis das Horn gut nachgewachsen ist.


Die Zeit ist ohnehin ideal weil ich mit meinem mobilen Tierservice so viel zu tun habe, das Andi teilweise die Betreuung von Liberty übernommen hat. Mittlerweile freut er sich auch schon darauf reiten zu lernen.

Vor zwei Wochen hab ich auch meine meiner Haus-und-Hof Aufstellerin und Homöopathin, Angelika Wolf angerufen. Sie hat mir Silicea für ein besseres Hufwachstum empfohlen. Liberty und ich müssen beide jeweils 2 Globuli 2 Mal pro Woche nehmen. Es verbindet ungemein, wenn man mit seinem Pferdchen das selbe Medikament nimmt.

Sonntag, 20. Dezember 2009

Freier Sonntag Nachmittag


Heute bin ich schon sehr zeitig aufgestanden, habe meine drei Katzenpärchen versorgt, bin mit L´Amour (Dogge) eine kleine Runde spazieren gegangen und hatte danach einen ganzen freien Nachmittag. Weil das Wetter so wunderschön war haben Andi, Lara, Liberty und ich einen Spaziergang durch den verschneiten Wienerwald gemacht.

Bevor wir losgingen ließen wir Liberty auf der Koppel noch ein bisschen im Schnee toben. Es ist wirklich ein wunderschöner Anblick wenn er so über die verschneite Wiese fetzt.

Samstag, 19. Dezember 2009

Hufpflege & Reiten

Gestern war Karin Schmid, die Hufpflegerin da. Das war mal wieder ein erfreulicher Besuch. Liberty lahmt nicht mehr und Huf inklusive Trachten wachsen schon recht gut nach. Also alles im normalen Bereich wenn man ein Pferd von Eisen auf Barhuf umstellt. Die nächsten Wochen werde ich mit Liberty noch nicht wieder richtig arbeiten aber Spaziergänge, gemütliche Ausritte mit Hufschuhen und Bodenarbeit ist durchaus möglich.



Damit ich nicht ganz das Reiten verlerne nehme ich die Stunden bei Katrin nicht auf Liberty sondern auf ihrem eigenen, sehr gut ausgebildeten Pferd Schimmi. Es schadet mir überhaupt nicht mal wieder auf einem anderen Pferd zu sitzen. Abgesehen davon ist Schimmi (eigentlich Heza Lucky Blue) ein ausgezeichneter Lehrmeister. Er macht wirklich exakt das, was man ihm an Hilfen gibt oder eben nicht gibt.

Sonntag, 13. Dezember 2009

Hufschuhe



Am Mittwoch war ich seit langer Zeit wieder mit Liberty in der Halle. Bisher schien mit seinen Hufen alles in Ordnung zu sein. Er war nicht fühlig und wirkte fröhlich und zufrieden. Ich zog ihm die Hufschuhe an weil der Weg zur Halle über die Straße am kürzesten ist und ich Asphalt natürlich meide. Beim traben am weichen Hallenboden fiel mir auf das er auf der rechten Hand nicht gut ging. Deshalb beendete ich unser Training rasch und ging mit ihm zurück zum Stall. Für Freitag hatte ich mir eine leichte Stunde mit Katrin ausgemacht und das war mir sehr recht weil sie dabei auch einen Blick auf Libertys Gang werfen konnte. Ich hatte leider recht behalten, Libby lahmte. Mit Reitergewicht eindeutig auf der rechten Hand, an der Longe war es nicht deutlich zu sehen.

Bernadette Steindl kam gleich am nächsten Tag. Untersuchte Liberty mittels provokativen Beugeproben und örtlichen Betäubungsinjektionen und stelle fest das er auf beiden Beinen, stärker auf dem Linken, infolge der Eisenabnahme, leicht lahmt. Der Schmerzbereich liegt im hinteren Hufteil um den Strahl herum. Dieser muss erst verhornen und unempfindlicher werden. Es ist nichts dramatisches, damit hatte ich rechnen müssen während der ersten Umstellungsphase. Liberty steht jetzt die Nacht über in einer Box mit viel Stroh, gleich neben seinem üblichen Laufstall sodass er Kontakt zu Becky, seiner Haflinger Freundin hat. Dabei trägt er keine Hufschuhe. Unter Tags lass ich ihn mit den Hufschuhen in seinen üblichen Laufstall damit er sich bewegen kann.


Hufschuhe anziehen ist ein bisschen wie einem kleinen Kind die Schischuhe anzuziehen. Heute hab ich mich auch dabei ertappt das ich genauso rede wie mit einem Kind. „So, jetzt reintreten, ja genau, fester, ein bisschen nach vorne – einmal noch fest aufstampfen, soo, gut gemacht, wir sind drinnen…“

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Ruhige Wochen

Bernadette und Karin haben mir geraten mit Liberty nach der Eisenabnahme 2 bis 3 Wochen wenig zu machen. Einerseits braucht der Hufboden einen gewissen Reiz um zu wachsen, übertreiben darf mans aber nicht damit sich keine Entzündung oder ein Abszess bildet. Insofern ist das Wetter und der Boden bei uns im Wienerwald ideal: Gatsch

Ich muss sagen dass ich die ruhigen Tage genieße. Ich gehe weiterhin spazieren, wir machen ein bisschen Schritt und Trabarbeit auf unserem Grasviereck (sehr gatschig) und kleine Ausritte durch den Wald. Bis jetzt läuft alles super, nicht einmal ausgebrochen sind die Hufe, dort wo die Nägel drinnen waren. Gerade beim Spazieren gehen kann ich gut beobachten wo er geht und ausweicht und der Kleine latscht eigentlich überall drüber. Auch wenn mal wo ein paar Steine herumliegen und er eigentlich ausweichen könnte schreckt ihn das nicht.

Wir machen auch recht viel Bodenarbeit und ich hab wieder begonnen mit den Doppelzügeln zu arbeiten. Macht mir mehr Spaß das das normale longieren weil man sich mit dem Pferd bewegt. Hab mir jetzt auch endlich mal einen Longiergurt dazu gekauft und damit geht’s noch viel besser.

Mittwoch, 25. November 2009

Röngten

Hab nur ganz kurz Zeit aber die gute Nachricht muss unbedingt in den Blog. Die Röngtenfotos haben ergeben das Liberty keine Hufrehe und keine Hufbeinrotation hat. Alles ist in Ordnung die Hufe sehen so aus wie sie bei einem Pferd, dem man die Eisen abgenommen hat, aussehen sollte.

Juhhuuu!!!!

Sonntag, 22. November 2009

Anti-Elisabeth-Stimmung

Franz war dabei als Karin Libertys Hufe ausschnitt und mir alles erklärte. Er hat sich recht wenig geäußert als Karin dabei war, erst dann als sie weg war. Da raunte er mir zu: „Des Pferd hot nix“. Manchmal kann einem diese Klugscheißerei schon ziemlich auf die Nerven gehen. Ich habs unkommentiert gelassen und musste dann ohnehin schnell zu einem meiner Kunden fahren.

In der Zwischenzeit und während meiner Abwesenheit war dann mein Hufschmied im Stall um ein anderes Pferd zu beschlagen. Andi, der Schmied, und ich hatten vor meinem Urlaub lose ausgemacht zu telefonieren wann Liberty wieder beschlagen wird. Weil alles so knapp war hatte ich ihn über den neuen Stand der Dinge noch nicht informiert. Das übernahm dann Franz insofern als versuchte Karin als inkompetent hinzustellen und mich als eine die alles glaubt. Andi fühlte sich total übergangen und beleidigt weil ich ihn nicht informiert hatte. 

Ist doch toll, oder? Jeder quakt mit, gibt seinen Senf dazu aber Liberty ist immer noch mein Pferd und ich habe mich entschlossen Karin zu vertrauen. (und natürlich hab ich mich vorher umfassend über sie informiert, sie ist selbst Tierärztin, auf Hufe spezialisiert und wird u.a. von Sonja Appelt empfohlen). Ich hab keine Lust mehr mich laufend zu rechtfertigen. Trotzdem hab ich 3 Mal versucht Andi telefonisch zu erreichen – ohne Erfolg, er hat nicht abgehoben.

Am Montag Abend kommt auf jeden Fall mal Bernadette Steindl, die Tierärztin um die Bilder zu machen. Bin schon gespannt und die erste die sich freut wenn sich herausstellt das Karin sich vielleicht doch geirrt hat.

Freitag, 20. November 2009

Zurück vom Urlaub

Noch während wir am Donnerstag Abend beim Förderband auf unser Gepäck warteten rief ich Karin Schmid an und nach einigem Hin-und Her konnte ich sie dazu bringen gleich am nächsten Tag in der Früh zu mir und zu Liberty zu kommen.

Karin kam sehr pünktlich, wirkte sehr symphatisch und kam gleich zur Sache. Sie sprach nicht mehr von Rehe sondern von Hufbeinrotation, was im Prinzip aufs selbe hinausläuft aber in meinen Ohren nicht mehr so schlimm klang. Sie zeigte mir dass die Weiße Linie stark verbreitert ist und alle anderen Zeichen die darauf hinweisen das etwas nicht stimmt. Wenn alles optimal verläuft dann dauert es ca. 9 Monate bis der Huf wieder vollkommen gesund ist.

Karin nahm ihm das verbliebene Eisen ab, eines hatte er in der Zwischenzeit schon verloren, und schnitt ihn so aus das der Huf nun besser nachwachsen kann. Dabei wurde der Tragrand sehr zurückgeschnitten was bedeutet das ich sehr vorsichtig mit meinem Kleinen bin. Reiten auf weichem Boden ist möglich, Asphalt und Steine vermeiden – im Zweifelsfalle die Hufschuhe anziehen. Dann bekam ich noch eine Kräutermischung und Magnesium. Nur mehr 1 Karotte oder 1 Apfel pro Tag, Hafer und sonst außer Heu nichts mehr. Auf Hafer habe ich eh schon vor ca. 1 Monat umgestellt. Am Montag kommt noch eine zweite Ärztin um die Röngtenbilder von Libertys Hufen zu machen um den genauen Grad der Rotation festzustellen.

Sonntag, 8. November 2009

Wieder etwas ruhiger

Noch in der Nacht durchforsteten Andi und ich das Internet um möglichst viele Informationen über Hufrehe zu finden. Die Fülle von Informationen machte uns ganz konfus. Ich hielt mich vor allem an die Homepage von Sonja Appelt „wildhorse“, die ich schon beim letzten Mal um Rat gefragt hatte und bei der auch Karin Schmid „gelernt“ hat. Angestopft mit allen möglichen Infos und ich noch immer vollkommen von der Rolle fuhren wir am Sonntag früh gleich in den Stall zu Liberty. Claudia und Franz waren da und ich erzählte ihnen von der Diagnose. Beide konnten es kaum glauben und v.a. beruhigten sie mich etwas in dem sie mir alle möglichen Argumente anführten aber vor allem war deutlich zu sehen das Liberty auf keinen Fall irgendwelche Schmerzen hat. Zumindest das war ein Trost für mich und auch logisch, weil das hätte ich auch schon vorher bemerkt. Ich bin schließlich jeden Tag bei meinem Pferdchen und kenne ihn mittlerweile recht gut.
Auch an Sonja Appelt habe ich mich per mail wieder gewandt und sie hat mich ebenfalls ein bisschen ruhiger gemacht indem sie mir sagte das es nicht akut sei und sie den Verdacht ja auch schon hatte als ich ihr im Juni ebenfalls Fotos von Libertys Hufen schickte. Sie hat mir damals geraten mich an einen Tierarzt zu wenden, was ich auch tat. Die Ärztin hat aber Entwarnung gegeben, genauso wie mein Hufschmied und darauf hatte ich mich verlassen…. leider. (siehe Posts vom Juni)

Freitag, 6. November 2009

Manchmal kommt es anders....

Heute hatte ich die letzte Trainerstunde mit Katrin vor meinem Urlaub. Am Ende sind wir wieder auf das Thema Hufe zu sprechen gekommen weil ich ja Liberty noch immer gerne auf Barhuf umstellen möchte. Katrin hat mir wärmsten Karin Schmid empfohlen, die ihre Pferde betreut und die sie von einer Beschlag-Befürworterin zu einem Barhuf - Fan gemacht hat. Eigentlich, dachten wir, wäre der Zeitpunkt für eine Umstellung bei Liberty, während ich auf Urlaub, fahre ideal.


Die Zeit war allerdings knapp. Freitag früh bekam ich die Telefonnummer von Karin Schmid, am Montag um 06.00 Uhr geht mein Flug nach Ägypten. War mir aber egal, ich dachte einfach ich probiere es mal. Gedacht, getan, Karin hatte zwar am Freitag und Samstag keine Zeit mehr sagte aber zu eventuell am Sonntag zu kommen. Vorher sollte ich ihr aber noch Fotos von Libertys Hufen schicken, was ich auch tat. Karin versprach mir, bis spätestens Samstagabend anzurufen, was sie auch tat, um 22.30 Uhr.
Der Schock für mich war riesig als sie mir ihre Ferndiagnose verkündete: Chronische Hufrehe. Für mich brach eine Welt zusammen, das war wirklich das letzte womit ich gerechnet hatte. Karin meinte dass es keinen Sinn mehr hätte vor meinem Urlaub etwas zu machen weil unbedingt Röngtenbilder benötigt werden. Von meiner aktuellen Tierärtzin, die ich schon beim letzen Mal wegen der Hufprobleme hinzugezogen hatte, riet sie mir dringend ab und empfahl mir eine Ärztin mit der sie oft zusammen arbeitet.

Donnerstag, 5. November 2009

Sitzlonge

In unregelmäßigen Abständen macht Katrin mit mir eine Sitzlonge und ich finde das genial. Einmal nichts anderes tun als sich auf den Sitz und auf sich selbst zu konzentrieren. Sie baut dabei viele Elemente vom Centered Riding ein. Diesmal hat Andi auch zugesehen und da er selbst sehr intensiv Karate betrieben hat erkannte er sehr viele Dinge wieder. Auch da ging es darum nur den Bauch anzuspannen und ansonsten vollkommen locker zu bleiben.


Na ja, ein bisschen wird es noch dauern bis sich das bei mir so verinnerlicht hat das ich nicht mehr an alles einzeln denken muss.

Bauchnabel zum Kreuz, Hintern locker, Oberschenkel locker, chienbeinmuskulatur leicht anspannen, Arme herunterbaumeln lassen, ein Gummiband vom Brustbein zur Decke vorstellen, eine imaginäre Kugel im Becken ausbalancieren…. Ganz schön viel, oder?

Montag, 2. November 2009

Neuer Sattel



Am Donnerstag, den 29. Oktober war es endlich so weit. Othmar von OM Reitsport kam um 18.30 zu mir in die Halle um Liberty seinen neuen Sattel zu verpassen. Ich war den ganzen Tag schon sehr aufgeregt. Einerseits hab ich mich total gefreut und andererseits haben mir die zu erwartenden Kosten doch ein bisschen zu schaffen gemacht.


Othi wurde mir im Forum schon wärmstens empfohlen und auch Katrin, meine Trainerin, hatte nur gute Erfahrungen mit OM. Als er ankam, sich Liberty fachmännisch ansah und ein paar Sättel aus dem Auto holte fühlte ich mich sehr bald gut aufgehoben. Ein guter Verkäufer ist er schon, aber das kann man ihm sicher nicht zum Vorwurf machen. Der zweite Sattel den er auflegte und der erste auf dem ich Probe ritt war natürlich der teuerste. Als ich erst mal oben saß gabs gar keine Alternative mehr. Den Sattel musste ich haben und das hat man mir an der Nasenspitze angsehen. Othi hat alle anderen Sättel gleich wieder weggeräumt.
Aber nicht nur ich war vom Sitzgefühl begeistert sondern auch Liberty bewegte sich ganz anders. Das war natürlich der zweite ausschlaggebenden Grund den Sattel zu nehmen. Mittlerweile war ich schon zwei Mal in der Halle um zu trainieren und freu mich total an meinem Kauf und vor allem an dem Gefühl meinem Pferd etwas gutes getan zu haben.

Meinen Startrek hat er auch zurück genommen. Wahrscheinlich hätte ich privat mehr dafür bekommen, aber ich war froh das Ding los zu sein ohne großen Aufwand. Meine Begeisterung für baumlose Sättel ist dahin und ich kann sie wirklich niemanden der über 30 kg wiegt empfehlen!!

Montag, 26. Oktober 2009

Bewunderungs-Spaziergang



Zum Glück ist Othmar von OM-Reitsport am Donnerstag nächste Woche in unserer Nähe sodass ich mir meinen alten Sattel ansehen lassen bzw. einen Neuen kaufen kann. Sehr komisch ist es zwar schon, dass ein baumloser Sattel solche Druckstellen hinterlassen kann aber na ja, ist halt so…. In der Zwischenzeit wird Liberty nicht geritten.


Liberty schnorrt eine Mandarine

Wir machen wieder ausführlich Bodenarbeit und am Wochenende haben wir zu viert, Andi, Lara (Hund), Liberty und ich einen schönen und ausgiebigen sogenannten „Bewunderungs-Spaziergang“ durch die Hagenbachklamm gemacht. Das ist ein sehr beliebtes Familien Ausflugsziel ganz bei uns in der Nähe. Alle Leute bleiben stehen und bewundern das schöne Pferd das wie ein Hund an der Leine brav mitspaziert und neugierig herumsieht.


Her mit den Karotten

Es ist erstaunlich wie sehr Liberty es genießt nicht geritten sondern geführt zu werden. Völlig entspannt und kauend läuft er neben, hinter, zwischen und her und freut sich seines Pferdelebens. Muss ich unbedingt öfter machen.

Freitag, 23. Oktober 2009

Gehirnerschütterung


Da Liberty im Moment ja nicht geritten wird mache ich mit ihm Bodenarbeit. Weil aber der Weg auf unser Viereck derzeit irrsinnig gatschig ist, reite ich meist gleich ohne Sattel bis dorthin, arbeite mit Liberty und reite wieder zurück. Das ganze auch meist nur mit dem Knotenhalfter und dem Führstrick.


Ging auch bis dato immer gut und ich trage auch keinen Helm für die paar 100 Meter. Am Freitag hab ich mich irrsinnig abgehetzt damit ich noch in den Stall komme und bin wie gewohnt vorgegangen. Kurz bevor ich zurück in den Stall reiten wollte rief noch Andi an und wir beschlossen zum Heurigen zu gehen. Ich freute mich schon darauf, schwang mich auf Liberty und ab gings im Schritt nach Hause. Auf unserer Passstrecke wollte ich Liberty dann antraben, tat das offenbar ein bisserl hektisch und er machte ein oder zwei Galoppsprünge. Ich fiel herunter und irgendwie total blöd auf den Kopf, was mir noch nie passiert ist. Ich rappelte mich schnell wieder auf und freute mich total weil Liberty, trotzdem wir so nahe am Stall waren, stehen blieb und auf mich wartete. Ich dachte nur, das mir der Kopf ein bisschen weh tut, schwang mich wieder auf Liberty und ritt zum Stall.

Oben war gerade Franz da, wir plauderten ein bisschen und natürlich erzählte ich ihm nicht was geschehen war weils mir peinlich war. Ich band Liberty an, ging in die Sattelkammer und plötzlich stand ich vor meinem Kasten und wusste nicht wie ich dorthin gekommen war. Ich konnte mich plötzlich an überhaupt nichts mehr erinnern. Ich rief nach Franz, setzte mich hin und bat ihn Andi anzurufen. Ich hatte ein komplettes Blackout. Ich wusste nichts mehr vom Sturz, nicht welcher Tag war aber meinen Namen, den wusste ich noch. Franz war der Schrecken ins Gesicht geschrieben. Andi kam bald darauf und wir fuhren nach Hause. Die Erinnerung kam auch schon wieder zurück und ich konnte mich auch wieder an den Sturz erinnern. Deshalb wollte ich mir den Weg ins Krankenhaus sparen. Andi rief aber einen befreundeten Arzt an der ihm sagte das es bei Amnesie unbedingt notwendig sein den Kopf zu röntgten. Widerwillig ließ ich mich ins AKH bringen wo wir sehr lange warteten. Mein Kopf wurde geröntgt und kein Bruch oder sonstiges festgestellt. Dennoch eröffnete mir der Arzt, das ich mindestens über Nacht bleiben müsse und überhaupt keine Wahl habe. Man kann zwar sonst immer auf eigenes Risiko das Krankenhaus verlassen, einzige Ausnahme ist eine Gehirnerschütterung. Ich war den Tränen nahe. Ich hasse Krankenhäuser, bekomme da drinnen alle Zustände und habe Angst davor. Ganz abgesehen das am nächsten Tag eine Menge Aufträge auf mich warteten. Aber es half nichts, ich wurde mit der Bahre in mein Zimmer gebracht wo ich mich in Frauenzeitschriften vertiefte um nicht mit meinen beiden Zimmergenossinnen, die sich über Ihre Krankheiten austauschten, reden zu müssen.

Am nächsten Tag zu Mittag wurde ich entlassen. Natürlich hab ich darüber nachgedacht und bin aber zum Schluss gekommen das ich nichts an meinem Verhalten ändern werde. Gerade die spontanen Dinge machen am Reiten besonders Spaß. Der Helm garantiert nicht, dass mir nie wieder etwas passiert. Natürlich setzte ich ihn weiterhin auf aber es wird sicherlich wieder Situationen geben wo ich ohne Helm reite und ich habe nicht vor das Leben mit Samthandschuhen anzufassen.

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Doch ein neuer Sattel

Vor wenigen Tagen habe ich bemerkt das das „Super Pad“ das ich mir extra für den baumlosen Sattel gekauft habe offenbar Libertys Winterfell am Rücken aufscheuert. Noch hab ich mir nichts dabei gedacht weil das Pad ein Gumminetz an der Unterseite hat wodurch der Sattel nicht rutscht. Gestern hab ich mir das ganze dann nochmals genauer angesehen und weiße Haare bemerkt. Ich habs Franz gezeigt, dann der Tierärztin und obwohl Liberty keine Schmerzen zu haben scheint, muss der Sattel dennoch irgendwo drücken.
Hab gleich bei OM angerufen und nächste Woche sind sie in unserer Gegend. Ich hoffe, das sie mich noch einquetschen können. Solange ich nicht Gewissheit habe wird nicht geritten

Montag, 12. Oktober 2009

Die "leichte" iberische Reitweise

Schon im Frühling, als ich zum ersten Mal bei einem Working Equitation Tunier bei der Rinderarbeit zusah fiel mir der brutale Umgang mit den Sporen der Reiter auf. Irgendwie hab ich das in der Zwischenzeit wohl verdrängt denn als Claudia und ich bei unserem Kurs in Spillern bei der letzten und routiniertesten Übungsgruppe zusahen erlebten wir das Ganze „hautnah“ mit.

Das Pferd der Reiterin weigerte sich zu den Rinder zu gehen, es hatte ganz offensichtlich Angst. Man konnte den Kommentaren auch entnehmen das sowohl Pferd als auch Reiterin schon Erfahrung mit Rinderarbeit hatten. Das bewog die Reiterin offenbar auch zu der Aussage: „Das Pferd hat keine Angst, es weigert sich ganz einfach“ – sprachs und drosch weiter mit beiden Beinen auf das Tier ein. Schlussendlich borgte sie sich eine Gerte aus und nachdem das Pferd dermaßen mit allen Konsequenzen bearbeitet wurde ging es auf die Kühe zu.

Mir blieb der Mund offen stehen als ich sah was die Reiterin mit ihren Sporen an der Flanke Ihres Wallachs angerichtet hatte. Das Tier blutete aus einer größeren Wunde. Plötzlich beugte sie sich Reiterin hinunter und nahm endlich war was sie getan hatte. Ich dachte mir, na endlich sieht sie was sie gemacht hat… aber, sie kommentierte die Wunde lediglich mit dem Wort „Scheiße“, wischte mit der behandschuhten Hand darüber, richtete den Sporen und weiter gings.

ES WAR KEIN TUNIER; NUR EINE ÜBUNG; ES GING UM NICHTS!!!!

Freitag, 9. Oktober 2009

Erste Horseball Stunde

Nachdem mich Caudia bei unserem Pferdefest überraschend in ihre Horseball Demonstration einbezogen hat, wollte ich das Spiel unbedingt einmal selbst ausprobieren. Das geht aber in keinem Fall mit einem Western Sattel weil man sich für einige Manöver sehr weit nach unten aus dem Sattel lehnen muss und das geht nicht mit dem starrenWesternsattel.

Nun hat Claudia nach einer mühsamen und endlos langen Suche endlich einen passenden Sattel für ihre Daisy gefunden und gekauft. Die Nutznieserin bin ich, weil ihr alter Sattel wunderbar auf meinen Liberty passt. Satteldecke hat sie mir auch geliehen und geschlossene Zügel hab ich mir selbst schon gekauft. Neben Horseball möchte ich den Vielseitigkeitssattel auch zum Trainieren verwenden weil man einfach näher am Pferd ist, als mit dem „dicken“ Western Sattel.
Mittwoch Früh hatten Claudia und ich gemeinsam Zeit und sie zeigte mir ein paar Übungen und ich hab es auch schon geschafft den Ball vom Pferd aus vom Boden aufzuheben. Es stimmt was alle Horseball Spieler sagen. Es sieht wesentlich spektakulärer aus als es ist. Man hat auch sehr gut gesehen wie gut Liberty bereits ausgebildet ist. Er blieb absolut in der Balance als ich aufstand, mich zur Seite lehnte und schlussendlich ruterhängen ließ um den Ball aufzuehben. Der Kleine stapfte tapfer gerade aus weiter obwohl ich einseitig nach unten hing, als hätte er in seinem Leben nichts anderes getan.
Bilder dazu gibt’s dann erst wenn ich es schaffe den Ball im Galopp zu erwischen  Macht auf jeden Fall irrsinnigen Spaß!!

Näheres unter http://www.horseball.at/

Montag, 5. Oktober 2009

Burg Kreuzenstein

Nachdem unsere Pferde nach einer Stunde Kühe treiben nicht besonders müde gewirkt haben, beschlossen Claudia und ich die Gelegenheit zu nutzen um einen Ausflug auf die Burg Kreuzenstein zu machen. Da die Burg vom Marienhof aus sichtbar ist waren wir recht zuversichtlich alleine hinzufinden.


Vorher gabs jedoch noch einen Disput mit dem Pächter des Marienhofs der zu uns kam um das Heu, das im Boxenpreis nicht inkludiert war, abzukassieren. Als er € 4 pro Ballen (10 kg) verlangte blieb mir die Spucke weg. Kurz überlegte ich einfach zu zahlen und den Mund zu halten, was ich aber dann nicht geschafft habe. Ein Ballen Heu kostet im Einkauf, meist zugestellt zwischen 1,14 und 1,18 Euro. Der Aufschlag ist also enorm und das hab ich auch kundgetan. Beleidigt hielt mir der Marienhof Pächter mein Geld hin und sagte das er es nicht notwenig habe, drehte sich um und ging. Claudia hatte sich in der Zwischenzeit hinter den Boxen versteckt und alles für einen schnellen Abgang vorbereitet.

Da die drei Tage aber insgesamt so schön waren wollte ich ihr und mir nicht alles durch diesen Streit verderben. Also machte ich mich auf den Weg um Andreas zu suchen. Ich fand ihn schließlich, sagte ihm dass ich nicht streiten wolle und er versuchte auch mir den Preis zu erklären. Sie hätten Tunierpreise als Richtwert genommen wo ein Ballen zwischen € 4 und € 8,- kostet. Die Leute nehmen sich dort meist ihr eigenes Heu mit. Na ja, das werden wir beim nächsten Mal auf jeden Fall auch tun.
Dann brachen wir zur Burg Kreuzenstein auf die wir nach kleineren Umwegen auch fanden. Sehr schön wars!

Sonntag, 4. Oktober 2009

Working Equitation Teil IV: Rinderarbeit

Endlich war Sonntag und unsere Stunde mit den Rindern begann. Die Herde bestand aus drei Kühen die am Marienhof leben und die extra für den Zweck der Rinderarbeit gezüchtet und dort gehalten werden. An den Tagen zuvor waren wir mit unseren Pferden bereits beim Rinderverschlag um ihnen die Gelegenheit zu geben die Tiere kennen zu lernen. Weder Liberty noch Daisy hatten zuvor eine Kuh aus der Nähe gesehen. Beide Haflinger interessierten sich nicht sonderlich für die Viecher und zeigten keinerlei Angst oder Beunruhigung.


Rinderarbeit (Album)

Den Anfang machte wieder Pedro mit den Hafis. Nachdem sie beide ganz gelassen waren als er sich der Herde näherte durften wir bald selbst aufsteigen. Mit in unserem Team war eine erfahrene Working Equitation Reiterin auf Ihrem Lusitano. Die Aufgaben waren anfangs sehr einfach: Herde von rechts nach links und dann wieder von links nach rechts treiben. Die zweite Aufgabe war dann schon bald eines der Tiere zu separieren und schlussendlich, nach ca. 20 Minuten begannen wir mit der eigentlichen Aufgabe, die auch beim Tunier verlangt wird: Eines der Rinder wird von der Herde abgetrennt und in den Verschlag auf der anderen Seite der Halle getrieben. Während des Trennungsprozesses achten die anderen Reiter darauf das nur das bestimmte Tier über die markierte Linie in Richtung Verschlag läuft. Alle anderen Tiere müssen innerhalb des Feldes bleiben. Sobald das Rind alleine die Linie überquert hat, helfen die anderen Reiter beim Treiben mit.

Claudia und ich waren überraschend gut und unsere Pferde spielten brav und willig mit. Nur Daisy hat ein paar Mal versucht die Kühe zu attackieren. Wir standen der erfahrenen Reiterin in keiner Weise nach und hatten viel viel Spaß bei der Sache!

Samstag, 3. Oktober 2009

Working Equitation Teil III - Trail

Diesmal waren Claudia und ich erst am Nachmittag dran und konnten den Vormittag nutzen um den anderen Teilnehmern beim Trail zuzusehen. Die Aufgaben sind ähnlich wie beim Westerm Trail. Brücke überqueren, seitwärts über eine Stange gehen, Slalom um Hütchen reiten, ein Tor öffnen und schließen, rückwärts durch ein „L“, Tonnen umrunden, mit einer Lanze einen imaginären Stier erstechen und über ein kleines Hindernis hüpfen.

Sowohl Liberty als auch ich sahen einen Trailparkus aus der Nähe zum ersten Mal. Geritten sind wir ihn noch nie. Die reitfreie Mittagspause nutzten Claudia und ich um unseren Pferden den Aufgaben an der Hand zu zeigen. Das war eine gute Idee weil der Stier aus Holz war den Hafis sehr suspekt. Sie scheuten und wollten nicht in seine Nähe. Nach wenigen Versuchen knabberte Liberty jedoch bereits am Holz und Daisy hatte die Ohren wieder aufgestellt – Wie immer coole kleine Hafis.

Die erste Runde durch die Hindernisse legte Pedro auf Liberty zurück um ihm alles zu zeigen. Er latschte alles gewohnt ruhig ab, knabberte ein bisschen am Strohring durch den man die Lanze stechen muss, wollte zuerst nicht übers Hindernis springen, ließ sich aber schlussendlich überzeugen. Dann war auch schon ich dran. Das war natürlich schwieriger. Ich konnte mir zuerst nicht merken in welcher Reihenfolge ich die Fässer umrunden muss, den Slalom begann ich falsch aber ganz aus wars mit meiner Beherrschung als ich die Lanze unter den Arm nahm. Ich fühlte mich wie in einem Ritterfilm und musste irrsinnig lachen als ich da so auf den Stier lostrabte. Irgendwie fehlte mir die nötige Würde. Holzbrücke war für Liberty natürlich kein Problem zumal er vom Ausreiten in unserer Gegend irgendwelche Holzbretter gewohnt ist die über die Bäche gelegt werden. Er geht überall drüber.


Trail (Album)

Ich war wieder soooooo stolz auf meinen Kleinen. Claudia und ich waren übrigens die einzigen Teilnehmer auf Hafis. Die meisten anderen teilnehmenden Pferde waren Lusitanos oder Andalusier.

Freitag, 2. Oktober 2009

Working Equitation Teil II Dressur

Am Viereck angekommen, informierte mich die Pächterin vom Marienhof noch schnell darüber, was jetzt so auf mich zukommen würde. Ich könnte Liberty bereiten lassen, dem Trainer Probleme schildern oder einfach den Dressuranweisungen folgen. Ich war mit den neuen Optionen überfordert und beschloss alles auf mich zukommen zu lassen. Der Trainer, Pedro Torres, gehört zu den führenden Working Equitation Reitern und flößt durch seine Erfolge die man im Internet findet, Respekt ein. Als der Meister kam nahm er uns sehr rasch die Scheu. Er war nett und freundlich, keineswegs überheblich und wir hatten schnell einen guten Draht. Gemacht haben wir dann nicht viel aufregendes. Er zeigte mir die Dressuraufgaben, wir ritten sie 2 Mal (die Einsteigerklasse ist sehr sehr einfach). Dann setzte er sich auf Liberty, probierte ein paar Sachen aus und das wars dann auch schon.


Dressur (Album)


Gefreut hats mich schon sehr weil er Liberty sehr gelobt hat v.a. seine Coolness, seinen lernwilligen Charakter und seinen klaren Kopf. Ich bin geplatzt vor Stolz auf meinen Kleinen.

Am Nachmittag erkundeten Claudia und ich die Anlage welche kaum Wünsche offen lässt im Bezug auf die Vielfalt und Qualität der Übungsplätze. Helle Halle mit super Boden, Viereck mit super Boden, Galoppbahn mind. 1 km und so breit das man locken zu dritt nebeinander reiten kann, Sprungplatz, großer Rundcoral, Hindernissbahn fürs Wagen fahren und schöne Ausreitwege bis zur Burg Kreuzenstein.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Working Equitation in Spillern Teil I

Am Wochenende vom 25.09. bis 27.09.09 haben Claudia, eine Stallkollegin, und ich ein einem Working Equitation Kurs auf dem Marienhof in Spillern teilgenommen. Der Kurs bestand aus drei Teilen: 1. Tag Dressur, 2. Tag Trail, 3. Tag Rinderarbeit. Alle drei Disziplinen gibt es in drei verschiedenen Klassen, von Einsteiger bis zum Meister. Der Kurs kostete € 300,- die Boxen für drei Tage € 50,- exklusive Heu und Stroh. Ausmisten war auch nicht dabei. Das Ganze war also nicht ganz günstig, aber seit Claudia und ich im Frühsommer bei einem Working Equitation Tunier zugesehen hatten, wollten wir unbedingt am nächsten Kurs teilnehmen v.a. wegen der Rinderarbeit.

Für Liberty war es das erste Mal seit ich ihn besitze, das wir außerhalb unseres Stalles einen Kurs zusammen machen. Sehr spannend also die ganze Sache.

Wir hatten keinen genauen Plan wie so ein Kurs ablaufen würde, nur die Information das eine von uns um 9.40 und die andere um 11.20 an der Reihe sein sollte. Deshalb brachen wir sehr früh von Oberkirchbach mit unseren beiden Hafis auf. Liberty, der seit einem Jahr in keinem Hänger gestanden hatte ging anstandslos hinein und die beiden waren auf der gesamten Fahrt ruhig und beschäftigten sich mit dem Heusack.


Am Marienhof, einer sehr herrschaftlichen und wunderschönen Anlage, bekamen wir unsere Zeltboxen zugewiesen die wir uns nur noch mit zwei anderen Teilnehmerinnen teilten. Viel Zeit blieb nicht mehr, ich machte Liberty fertig, der alles sehr ruhig und gelassen in Augenschein nahm und ging zum Viereck.

Mittwoch, 23. September 2009

Pferdefest

Nachdem unser Pferdefest im Juni dem starken Regen zum Opfer fiel, fand es nun am 20. September bei strahlendem Wetter statt.

Bis zur letzen Minute war es unsicher ob ich es zeitlich mit meinen Tiersitter Aufträgen schaffen würde mitzumachen. Ich beschloss nur schnell meine Zirkuslektionen zu zeigen und dann gleich wieder zu fahren. Dann traf ich aber Claudia und ihre Haflinger Dame Daisy die auch überraschen Zeit hatten und so beschlossen wir noch zu zeigen wie die Hafis mit dem großen Ball spielen, Claudia wollte dann noch Horseball demonstrieren.

09_09_20 Pferdefest


Gerade als ich das Viereck verlassen wollte um die „Bühne“ für Claudia frei zu machen schoss sie mir den Ball zu. Ich hab zwar schon einige Male zugesehen aber selbst noch nie gespielt. Nachdem Liberty unglaublich cool auf den Ball über seinem Kopf reagierte, beschloss ich innerlich mitzumachen und hatte großen Spaß daran. Zwar sind die Westernzügel denkbar schlecht geeignet (ich kann sie nicht aus der Hand legen) und der Sattel suboptimal aber mit dem richtigen Equipement ist Liberty sicherlich auch ein gutes Horseball Pferd. An den Fotos und meinem Gesichtsausdruck kann man wunderbar erkennen wie ungeschickt ich noch bin…..

Dienstag, 15. September 2009

Andi auf Liberty

Manchmal versuche ich Andi davon zu überzeugen, das reiten doch viel schöner ist als fliegen. Er hat vor ca. 2 Jahren den PPL (Privat Pilot License) gemacht. Aber hier auf den Fotos schaut er ja schon richtig wie ein Cowboy aus, oder?



Liberty ist jedenfalls sichtlich entspannt und freut sich wieder mal Gelegenheit zu haben, sich ein paar Blätter auszurupfen.

Freitag, 4. September 2009

Neugierige Nase

Eigentlich hätte ich Liberty sofort aus der Futterkammer hinaustreiben sollen aber ich konnte einfach nicht widerstehen weil er wieder mal so süß dabei war....


Ich kann dem Kleinen einfach nicht böse sein, Franz unser Stallbursche sah das etwas anders und hat Libby dann hinausgescheucht als er ohne Scheu jede Futtertonne beschnuppert hat.


Donnerstag, 20. August 2009

Wunderschöner Haflinger



In der letzten Pferde Revue stand in einem Artikel das Reiter sich darauf besinnen sollten wie schön der Moment war als sie ihr Pferd das erste Mal sahen. Bei mir ist es nun schon fast ein Jahr her das ich ihn in Graz besuchte und ich mag mein Pferdchen mit jedem Tag mehr und freu mich immer irrsinnig ihn zu sehen.

Unsere Beziehung zueinander ist wesentlich enger geworden, ich bin entspannt im Umgang mit ihm und kann mich in vielen Dingen nun schon auf mein Bauchgefühl verlassen, was mich unabhängiger von diversen Ratschlägen macht.

Ganz abgesehen von der emotionalen Ebene ist aus dem "Halbstarken" ein wunderschöner Haflinger geworden.




Kommen auf Zuruf

Seit einigen Wochen kommt mein Kleiner auf Zuruf wenn ich ihn von der Weide abhole. Es funktioniert nicht jedes Mal aber immer öfter. Es war einer der schönsten Momente seit ich Liberty habe, als er zum ersten Mal auf mich zugetrabt kam. (Natürlich hab ich eine Karotte oder sonst etwas Leckeres zur Belohnung).

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Mittwoch, 5. August 2009

Insekteninvasion in Oberkirchbach

Unglaublich wie die Zeit dahinfliegt. Jetzt ist fast ein Monat vergangen seit meinem letzen Eintrag. Viele Neuigkeiten gibt es allerdings auch nicht. Liberty und ich haben in den letzten Tage, wie auch alle anderen extrem unter der Insektenplage gelitten. So viele Gelsen wie heuer hab ich noch nie gesehen. Bei uns im Haus und im Garten wars zum Glück nicht so schlimm aber im Stall gab es eine Invasion. Die Bremsen sind ja noch halbwegs zu ertragen weil sie nicht in Schwärmen auftreten.

Leider hatte ich in den letzen Wochen nicht mehr die Zeit gleich um 7.00 Uhr früh bei Liberty zu sein sondern bin erst am Abend in den Stall gekommen. An einem Abend hab ich es gewagt ausreiten zu gehen. NIE WIEDER!!! Obwohl Libby und ich am ganzen Körper mit Zedan besprüht waren haben uns Schwärme von Gelsen verfolgt. Egal ob im Wald oder auf der Straße, kaum gingen wir im Schritt waren wir umgeben von einer Wolke. Ich hab Liberty am Asphalt noch nie traben lassen, aber weder er noch ich haben es ausgehalten. Meine Stimme hat zwar „Scheritt“ gesagt, meine ganze Körperhaltung hat aber geschrieen: „Schnell, bring uns weg von hier und nach Hause.“

Nach dem Ritt, bei dem ich mir vorkam wie in einem Horrorfilm „Die Gelse“ hab ich Liberty ganz fest versprochen das nie wieder zu machen.

Jetzt ist es zum Glück schon wesentlich besser geworden mit den Viechern. Von meiner Tierärztin hab ich auch ein super Mittel bekommen das wesentlich dickflüssiger ist und demnach viel besser haftet, als die üblichen Sprühmittel. Damit kann ich Liberty im Schlauchbereich und unter den Achseln einschmieren und es hat ihm bisher vor gröberen Insektenschäden bewahrt.

Dienstag, 14. Juli 2009

Sonntage

Da mich mein Berufsumstieg derzeit sehr fordert (www.tierservice-mobil.at) komme ich kaum dazu Posts zu schreiben. Liberty wird aber überhaupt nicht vernachlässigt, wir trainieren nach wie vor, gehen ausreiten oder spielen. Die letzten beiden Sonntage habe ich mit Claudia am Viereck verbracht um "Blödsinn" zu machen. Wir haben Ball gespielt, sind gesprungen und haben die beiden Haflinger frei springen lassen.

Sonntag, 21. Juni 2009

Kein Reiterfest















Leider ist das Reiterfest bei uns im Stall wegen dem durchgehenden Regen ins Wasser gefallen. Ich habs sehr schade gefunden, weil bei uns im Stall der Kontakt zwischen den Pferdebesitzern sehr lose und gering ist und das Fest eine Gelegenheit gewesen wäre gemeinsam etwa zu unternehmen. Außerdem hätte ich mit Liberty gerne ein bisschen angegeben.

Kompliment und Hinlegen macht er total brav. Er braucht zwar immer noch eine Schlaufe ums Bein, (beim Hinlegen) die dient ihm aber nur zur gedanklichen Unterstützung, damit er weiß was er machen soll. Ganz leicht geht’s auch wenn ich ihn mit der Hand am Bein unterstütze, das vermeide ich aber seit einiger Zeit, da er manchmal am Putzplatz dazu tendiert ins Kompliment zu gehen, wenn man ihm die Hufe auskratzen möchte oder der Schmied da ist. Mein Ziel ist das er nur auf die Berührung mit der Gerte + Stimmhilfe reagiert. Bis in den Herbst hinein, auf den unser Fest wahrscheinlich verschoben ist, kann er das dann sicher schon.


Etwas ärgerlich war das ich als einzige zur vereinbarten Zeit im Stall war. Mir war schon bewußt, das das Fest nicht stattfinden wird, weil das Viereck richtig überschwemmt war, hab mir aber gedacht dass wir uns dann einfach so treffen, oder gemeinsam einen Kaffee ins Gasthaus trinken gehen. Nicht einmal die Organisatoren ließen sich blicken.

Dann muss ich eben im Blog ein bißchen mit meinen Hafi angeben:






Donnerstag, 11. Juni 2009

Interessante und nette Zufälle

Am Donnerstag bekam ich eine mail von einer Dame, die sich erkundigte ob der Liberty auf meiner Homepage vielleicht früher Nestroy geheißen habe. Sie hätte vor ca. 2 Jahren ihr Fohlen an eine Westernreiterin in der Steiermark verkauft, auf der Homepage der jungen Dame aber keinen Haflinger mehr gefunden, sondern eine Paint-Horse Stute.

Durch googeln nach seinem neuen Namen,Liberty, ist sie schließlich auf meine „Tierservice-mobil“ Seite gekommen, auf der mein Kleiner ja in allen möglichen Posen als Model zu sehen ist.

Ich hab mich über das Interesse sehr gefreut und auch gleich den Link zum Blog gemailt. Die Einladung, falls ich mal in ihre Gegend kommen sollte, mir Libertys Mutter anzusehen, nehme ich sicherlich an, sobald es mich wieder mal in die Steiermark verschlägt.

Vielleicht sehen wir uns ja sogar am Pferdefest beim Bonka am 20. Juni!

Wieder mal ein paar Fotos

Beim Longieren auf unserem Viereck



Hufschmied Teil III

Ich hab überlegt ob ich die vorigen beiden posts herausnehmen soll, weils mir in nachhinein gesehen etwas peinlich ist, so böse in einer Ärgerstimmung geschrieben zu haben. Aber was solls, ich habs so empfunden und hab daraus gelernt.

Mein Hufschmied war heute wie bestellt da und ich war bereit ihn zur Rechenschaft zu ziehen. Er hat seine Zange ausgepackt und Liberty „gezwickt“ und zwar Hufrand und Strahl. Ich stand dabei, hab den „Krafteinsatz“ gesehen und Liberty beobachtet. Der Kleine hat nicht mal mit der Wimper gezuckt. Zum Glück konnte unser Stallbursch die Aussagen von meiner Tierärztin bestätigen, sodass ich nicht als vollkommener Trottel dastand, gefühlt hab ich mich aber so. Er hat den Strahl nochmals ausgeschnitten und sich viel Zeit genommen meine 100 Fragen zu beantworten. Seinen Ärger über meinen Zweifel an seiner Kompetenz hat er sich kaum anmerken lassen. Libertys hinterer Strahl ist sehr breit und wächst ausgesprochen schnell, was aber sehr gut ist. Warum er gezuckt hat als die Tierärztin mit dem Daumen draufdrückte kann ich mir nur so erklären, dass es einfach ein Zeichen seines Unwillens war. Macht er beim auskratzen auch manchmal. Man kann halt alles in mindestens zwei Richtungen interpretieren. Die Zange und die etwas kräftigeren Daumendrücke des Schmiedes waren recht überzeugend.

Ich war nach dem Termin ziemlich durch den Wind. V.a. als der Hufschmied mich bat ihm doch ein bisschen zu vertrauen hab ich beschämt die Ohren hängen lassen. Er hat mir abgeraten einen Beschlag draufzugeben weil es dann nur umso schwieriger ist ihn wieder auf barhuf umzustellen. Ich hab auf ihn gehört.

Trotzdem werd ich mir im Eilzugtempo selbst Wissen aneignen und die Lehre, die ich daraus ziehe ist, das ich auch ein bisschen mehr auf mich selbst vertrauen kann. Wenn Liberty wirklich Schmerzen gehabt hätte, dann hätt ich es bemerkt. Ich kenne ihn mittlerweile schon sehr gut, bin sehr aufmerksam und jeden Tag bei ihm. Wenn ein „Experte“ mir etwas sagt bin ich immer sehr schnell bereit nicht mehr auf meinen Bauch zu hören, sondern auf die Expertenmeinung. Das werd ich zukünftig etwas mehr hinterfragen.

Dienstag, 9. Juni 2009

Ärger mit dem Hufschmied Teil II

Gestern war nun Fr. Dr. Zips bei mir, um sich Libertys Hufe anzusehen. Grundsätzlich hat sie mir mal sehr ausführlich erklärt wie ein Beschlag angebracht werden sollte, worauf man achten muss, wie der Huf funktioniert,… sehr tolles Service. Dann hat sie sich genau die Inhaltsstoffe der beiden Zusatzfuttermittel angesehen, die angeblich tolles Hufwachstum bewirken und hat mir eher davon abgeraten. Schaden könne es zwar nicht, aber meist sind in solchen allgemeinen Zusatzfuttermitteln auch Stoffe drinnen die die Pferde einfach nicht brauchen. Deshalb hat sie mir erst mal zu einem Blutbild geraten (das leider Biotin Mangel nicht anzeigt). Hab ich natürlich mal machen lassen. Dann werden wir gezielt sehen was er braucht.

Dann sah sie sich die beschlagenen Vorderhuf an, befand das Material für sehr gut, den Strahl als sehr gesund und das flache Gewölbe auch nicht als besonders tragisch. Dann kamen die Hinterbeine dran und damit die Offenbarung. Mein Schmied hatte Liberty vor ca. einer Woche bei mir und hat mir nicht mitgeteilt das mein Kleiner auf seinem Strahl latscht weil der über den Hufrand hinaus steht. Dort ist er auch extrem fühlig.

Ich hatte eine Wut im Bauch wie schon lange nicht mehr. Das, dachte ich, ist doch bitte genau die Aufgabe eines guten Hufschmiedes, mich darauf hinzuweisen wenn irgendwas nicht passt. Außerdem habe ich mit ihm beim ersten Beschlag schon darüber gesprochen das wir besonders auf die Hinterhufe achten müssen damit wir gleich feststellen können, wenns ohne Beschlag nicht mehr geht. Der Schmied hat ihn zwar brav „abgezwickt“, allerdings am Hufrand, der natürlich nicht fühlig war. Das er dann auf die Idee kommt auch den Strahl zu kontrollieren, der deutlich, auch für mich als Laien sichtbar, über den Hufrand hinaussteht, ist offenbar zuviel verlangt.

Angerufen hab ich ihn erst als ich mich wieder etwas beruhigt hatte. Rechtfertigung war, das das bei Barhufen immer so aussieht. Ich hab mir jeden Kommentar erspart. Er kommt morgen zu mir um Liberty hinten zu beschlagen, das ist mal die Sofortmaßnahme, und das war dann auch sein letzter Besuch bei mir.

Zum Glück hab ich zwei Empfehlungen von meiner Tierärztin bekommen und die beiden Schmiede werd ich mir jetzt aussehen. Außerdem muss ich mir schleunigst eigenes Wissen aneignen. Hufseminar im August ist mal Pflicht und vorher werrd ich mich halt über diverse Literatur schlau machen. So was passiert mir nicht mehr.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Ärger mit dem Hufschmied Teil I

Letzte Woche war der Hufschmied bei mir, eigentlich 2 Wochen zu früh, also schon 5 Wochen nach dem letzten Beschlag. Grund war das ich bemerkte wie die Hufe seitlich über das Eisen drüberwachsen.

Üblicher Kommentar meines Schmiedes bei meinem Anfruf: “Des kann net sein, is ja erst 5 Wochen her, da darf des no net sein.“ Egal, ich hab ihn trotzdem gebeten zu kommen. Wie schon bei den letzten Beschlägen hat er mich darauf hingewiesen das das Hufgewölbe sehr flach ist. Allerdings ohne Idee was man da machen könnte. Neue Feststellung war das der Huf nur in die Breite wächst und nicht an Höhe gewinnt. Sein Tip: Zufüttern von Ferrias Formula, mit dem er relativ gute Erfahrungen hat. Kostenpunkt, € 110,- pro 10 kg Sack. Für meinen Hafi nur das Beste, lautet sonst mein Motto, aber bei diesem Preis wollte ich zuerst mal andere Meinungen einholen.

Im Pferdeforum bin ich dann recht bald auf „Wildhorse“ – Sonja Appelt gestoßen. Ich hab ihr Fotos geschickt, sie hat analysiert und mir ca. 10 Möglichkeiten aufgezeigt, woran es liegen könnte, das der Huf nicht gut wächst. Zusätzlich hat sie mir geraten eine Tierärztin zu fragen um Pilzbefall auszuschließen.

So stelle ich mir eine Beratung vor. Leider ist sie zu weit weg und ihr Hufkurs im Juni bereits ausgebucht sodass ich weiterhin auf „Fremdmeinungen“ angewiesen bin.

Mittwoch, 3. Juni 2009

Mähnen“wunder“ – jetzt aber wirklich

Libertys Mähne hat sich innerhalb einer Woche von der rechten Seite (von vorne gesehen) auf die linke Seite gelegt und zwar vollständig. Andrea Loidl hat Claudia und mir beim Bodenarbeitstraining kurz vorher gesagt, das sich, wenn man das Pferd auf seiner schlechteren Seite (meist die ohne Mähne) gut gymnastiziert, es passieren kann dass sich einige Strähnen umlegen, weil der Mähnenkamm ja genauso auf Muskeln sitzt die auf der dann gestärkt werden. Aber dass sie gleich vollständig rüberfällt ist sehr interessant. Trotzdem ist bis dato die linke Seite noch immer die emotionalere. Vielleicht braucht das Gehirn ein bisschen länger für die Umstellung….Ich werde berichten.