Sonntag, 4. April 2010
Ostersonntag
Montag, 29. März 2010
Ostermarkt Haimbuch
Diesen Sonntag (Palmsonntag), ich war grad bei Katzenkunden in Wien unterwegs, rief ich Edith an, entschuldigte sich hundertmal und teilte mir mit, das der Ausritt heute stattfinden sollte. Blick auf die Uhr und in den Kalender: „Das bekomm ich hin“. Hab mich bei allen meinen Katzenkunden entschuldigt das ich ausnahmsweise nicht so lange bleiben kann um zu schmusen und zu spielen. Sie haben es alle verstanden.
Unsere Gruppe bestand aus Pferden aus dem Offenstall, Edith mit Silver (Estland Pony), ihrer Mitreiterin Brigitte auf Madonna (Estland Pony), mir auf Liberty. Dann kamen noch drei Mädels aus dem „richtigen“ Stall dazu auf Warmblütern mit wenig bis gar keiner Ausreit Erfahrung.
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Ums kurz zu machen: Es hat mich ausnahmslos jeder um Liberty beneidet und ich bin geplatzt vor stolz. Natürlich waren die WB nicht so ruhig, aber was am schönsten war, Liberty ließ sich überhaupt nicht anstecken selbst als ihm ein Pferd beim Zurückschieben hineinrannte blieb er vollkommen cool. Ich konnte mich mit ihm auf dem Weg querstellen um einem Pferd den Weg zu versperren…. Einfach ein Wahnsinn der Kleine Kerl. „Das gibt’s ja nicht, er ist der Jüngste und der Bravste von allen“ war die einheitliche Aussage der Mädchen. Besonders Mervin, ein ehemaliger Dressur Wallach, hatte sich in meinen Hafi verliebt. Er ging nur mehr vorwärts wenn Liberty vor ihm ging. Dann hängte er sich an seinen Po und lief brav und ruhig hinter her.
Montag, 22. März 2010
Zahnarzt
Samstag, 20. März 2010
Ausritte
Freitag, 19. März 2010
Barhuf Experiment beendet
Er nannte mir schon am Telefon 2 Möglichkeiten um Liberty zumindestens die Fühligkeit zu nehmen.
Dann ging ich ausreiten und Liberty ging so schlecht das ich beschloss gleich nochmals anzurufen und auf einen schnelleren Termin zu drängen. Ich wollte Liberty die 24-Stunden-Hufschuhe keinen Tag länger mehr antun.
Es klappte und gleich am nächsten Tag kam Till, ein Mitarbeiter aus dem Team. Er verwarf die Möglichkeit sofort Liberty weiter barhuf zu lassen und schlug mir leichte Eisen mit dünnen Nägel und einer Lederschutzschicht vor. Ich hatte mich zuvor schon mit dem Gedanken angefreundet meinen Kleinen wieder beschlagen zu lassen und stimmte zu.
Till meinte auch, dass es zu einem späteren Zeitpunkt durchaus wieder möglich sein könnte Liberty barhuf laufen zu lassen. Jetzt wäre es aber schon sehr dringend gewesen etwas zu tun und gut das ich auf den raschen Termin gedrängt hatte. Weiters zeigte er mir die wunden Stellen an Libertys Ballen, verursacht durch die Hufschuhe. Mein armer Kleiner Kerl und ich bin froh das ich diesmal gleich auf mein Gefühl gehört habe.
Mittwoch, 17. März 2010
Jetzt reichts
10 Tage habe ich uns das mit den Schuhen angetan bis ich bemerkt das das Horn unterhalb des Kronensaums aufgewetzt war. Darauf hin hab ich die Schuhe zumindest einen Tag lang weggelassen. Am nächsten Tag ging ich ausreiten und bemerkte das Liberty trotz und mit den Schuhen fühlig ging. Da stimmte was nicht. Ich rief Karin an und sie sagte mir das es bei seinem derzeitigen Hufzustand durchaus möglich sei das er trotz der Schuhe fühlig geht.
Ich hab beschlossen, dass es jetzt reicht und mir von Sabine, die in unserem Stall arbeitet die Telefonnummer ihres Hufschmiedes, Wolfgang Hartl, geben lassen. Er und sein Team arbeiten an der VedMed und betreuen fast alle Pferde in unserem Reitstall.
Donnerstag, 11. März 2010
Erste Trainingsstunde in der neuen Halle
Aufgrund der Probleme mit seinen Hufen und dem schlechten Boden hab ich das nicht mehr von ihm verlangt. Sobald er einen komischen Schritt gemacht hat befürchtet ich das er wieder lahmen könnte. Sicherlich übertrieben aber auch nachvollziehbar. Da sind die Stunden mit Katrin immer sehr hilfreich weil sie beurteilen kann ob Liberty grad einfach faul ist oder wirklich nicht kann.
Montag, 8. März 2010
Hufpflege
Als Maßnahme empfahl sie mir Renegades, Hufschuhe die zwar sehr teuer aber dafür geeignet sind 24 Stunden getragen zu werden.
Zusätzlich machte ich noch eine neue Homöopathie Anamnese und kaufte Mineralfutter um jedes Mittel zu nutzen, welches das Hufwachstum zu beschleunigt.
Reitstall Renner
Liberty läuft auf dem Boden wie eine kleine Rennsemmel. An seiner „Trägheit“ war wirklich der unmögliche, harte Boden in der alten Halle schuld.
Außer der Halle gibt es noch 2 Außenviercke, einen Sprungplatz und einen kleinen Longierkreis in der Mitte der Schrittmaschine. Alles wird laufend gewartet und abgezogen. Fühl mich wie im Paradies und für das alles zahl ich nur € 40 mehr als beim Bonka.
Auch die Leute vom Offenstall sind sehr nett und hilfsbereit. Die von "oben" als vom eigentlichen Stall kenn ich noch nicht gut aber das wird schon noch kommen.
Sonntag, 7. März 2010
Elternbesuch in Mauerbach
Sonntag, 28. Februar 2010
Umzug nach Mauerbach
Mauerbach ist 15 Minuten von mir zu Hause entfernt, also war die Fahrt nicht weit. Liberty ging wie immer entspannt der Karotte nach in den Hänger und war auch während der Fahrt nicht unruhig.
In Mauerbach kommt er in eine Gruppe mit drei Warmblütern. Hatte ein gutes Gefühl im Bezug auf die Integration was sich auch bewahrheitet hat. Die Bisse und Schläge am Beginn wurden nur angedeutet, keiner getroffen und nach ca. 30 Minuten war alles vorbei. Sogar fressen durfte er schon mit Delago.
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Die Fläche des Offenstalls ist riesig, es gibt einen Bachzugang und eine anschließende Sommerweide. Momentan ist es natürlich noch total gatschig aber das kann man einfach nicht ändern. Auch genüsslich gewuzelt hat sich der Kleine im Gatsch. Zum Putzen muss ich zukünftig mindestens 30 Minuten mehr einrechnen.
Freitag, 26. Februar 2010
take it – change it – leave it
Im selben Moment als ich die Entscheidung nun fix getroffen hatte, war sofort das Gefühl da richtig gehandelt zu haben. Ich freue mich richtig auf den Umzug morgen.
Viereckbesprechung
Vor der Besprechung hat sich unser kleines Grüppchen im Stall getroffen, Franz war eindeutig sauer auf mich. Als ich ihn darauf ansprach meinte er zuerst er sei nicht sauer um dann aber damit herauszurücken das im das mit dem Viereck auf die Nerven gehe. Es gehöre nichts gemacht.
Auch die Besprechung war irgendwie komisch. Der Stallbesitzer fühlte sich offensichtlich angegriffen und sagte das das Viereck im Frühjahr, so wie jedes Jahr, ohnehin gemacht werde. Voriges Jahr kam ein Haufen Sand drauf, das wars auch schon.
Alles war total schwammig und unverbindlich. Ich hab jetzt mal Patricia aus Mauerbach angeschrieben und gefragt ob es nun noch einen freien Platz im Offenstall gibt. In der Zwischenzeit hat sie mir nämlich mitgeteilt das sich jemand mit drei Norikern für den Stall interessiere und dann wäre er voll.
Nicht einfach das Ganze, aber jetzt muss eine Entscheidung her weil es de facto momentan keinen Platz gibt an dem man reiten kann. Ich kann doch nicht bis zum Frühjahr, wann immer das kommen wird, nur mehr ausreiten und Bodenarbeit machen.
Sonntag, 7. Februar 2010
Mobilmachung
Mittwoch, 27. Januar 2010
Ich will nicht weg
Am Vorabend hatte ich schon mit Andi darüber gesprochen das wir, also ein kleinerer Kreis von Einstellern, versuchen könnten unsere Anlage zu reaktivieren bzw. den Besitzer des Stalles dazu zu bringen was zu investieren.
Mal schaun was die anderen dazu sagen...
Montag, 25. Januar 2010
Bonka oder Renner
Auch mit Karin hab ich telefoniert und sie hat gemeint ,dass so ein Gatsch Offenstall, wie es im Winter nun mal ist, nicht ideal für Libertys Hufe ist. Das wäre also der rationale Grund nicht wegzugehen. Also hab ich die Entscheidung verschoben weil ich nämlich eine Idee hatte, zeitgleich mit einer anderen Einstellerin.
Sonntag, 24. Januar 2010
Gespräch bei Renner
Sonntag, 17. Januar 2010
Lichtblick
Sie wies mich darauf hin das es beim Renner auch einen Offenstall gibt. Ich fand das sehr krass weil ich das total verdrängt hatte. Ich kenne den Stall sehr gut, v.a. die Frau des Besitzers, Edith, mit der ich auch schon einige Male gemeinsam ausreiten war. Mir sind aber nur die Boxen in Erinnerung geblieben, nicht aber der Offenstall der ein paar 100 Meter entfernt liegt.
Die Einstellerin bot mir an alles zu zeigen. Ich fand das sehr sehr nett von ihr und hab natürlich angenommen. Gleich am Sonntag waren wir dort. Klang alles sehr gut. Der Offenstall hat eine riesige Fläche, im Sommer kommt Weide für ein paar Stunden dazu, ganz vorsichtig weil einige Pferde, so wie meiner, Reheempfindlich sind. Nur das es im Winter kein Wasser gibt und da WC oben im eigentlichen Stall ist, hat mir nicht so gefallen. Die Halle ist ein Traum und im Sommer soll ein Rundcoral dazukommen mit einem Durchmesser von 20 m sodass man darin auch reiten kann. Sprungplatz und Außenviereck gleich beim Offenstall.
Sonntag, 10. Januar 2010
Andere Ställe
Deshalb hab ich mit der Suche nach einem neuen Stall begonnen und das ist frustrierend. Ich möchte einen Offenstall mit Halle dabei. Die Versorgung der Pferde soll gut sein, der Offenstall befestigte Futterplätze haben, die Herden dürfen nicht zu groß sein und Strom muss er haben……
Keine Chance in unserer Umgebung. Dann hab ich mir auch schon die Ställe mit Boxen angesehen, Krist in Unterkirchbach zum Beispiel.Passt auch nicht weil man vor 08.45 nicht in den Stall darf. Das geht für mich aber nicht weil ich sehr oft schon um 6.00 Uhr früh bei meinem Pferd bin, v.a. im Sommer. Größnitzer in Königstetten ist voll und die Pferde kommen kaum raus, Prohaska in Mauerbach hat 70!! Einsteller, das ist mir viel zu viel,... ja und so gibts überall etwas das mir nicht paßt.
Donnerstag, 7. Januar 2010
Drei-Königs-Ausritt
War wieder mal ein richtig schöner und entspannter Ausritt, ganz gemütlich durch den wunderschön und frisch verschneiten Wienerwald. Das mag ich besonders wenn noch niemand vor uns geritten oder gegangen ist und man als Erster eine Spur zieht.
Dienstag, 29. Dezember 2009
Nicht viel Neues
Die Zeit ist ohnehin ideal weil ich mit meinem mobilen Tierservice so viel zu tun habe, das Andi teilweise die Betreuung von Liberty übernommen hat. Mittlerweile freut er sich auch schon darauf reiten zu lernen.
Vor zwei Wochen hab ich auch meine meiner Haus-und-Hof Aufstellerin und Homöopathin, Angelika Wolf angerufen. Sie hat mir Silicea für ein besseres Hufwachstum empfohlen. Liberty und ich müssen beide jeweils 2 Globuli 2 Mal pro Woche nehmen. Es verbindet ungemein, wenn man mit seinem Pferdchen das selbe Medikament nimmt.
Sonntag, 20. Dezember 2009
Freier Sonntag Nachmittag
Bevor wir losgingen ließen wir Liberty auf der Koppel noch ein bisschen im Schnee toben. Es ist wirklich ein wunderschöner Anblick wenn er so über die verschneite Wiese fetzt.
Samstag, 19. Dezember 2009
Hufpflege & Reiten
Damit ich nicht ganz das Reiten verlerne nehme ich die Stunden bei Katrin nicht auf Liberty sondern auf ihrem eigenen, sehr gut ausgebildeten Pferd Schimmi. Es schadet mir überhaupt nicht mal wieder auf einem anderen Pferd zu sitzen. Abgesehen davon ist Schimmi (eigentlich Heza Lucky Blue) ein ausgezeichneter Lehrmeister. Er macht wirklich exakt das, was man ihm an Hilfen gibt oder eben nicht gibt.
Sonntag, 13. Dezember 2009
Hufschuhe
Am Mittwoch war ich seit langer Zeit wieder mit Liberty in der Halle. Bisher schien mit seinen Hufen alles in Ordnung zu sein. Er war nicht fühlig und wirkte fröhlich und zufrieden. Ich zog ihm die Hufschuhe an weil der Weg zur Halle über die Straße am kürzesten ist und ich Asphalt natürlich meide. Beim traben am weichen Hallenboden fiel mir auf das er auf der rechten Hand nicht gut ging. Deshalb beendete ich unser Training rasch und ging mit ihm zurück zum Stall. Für Freitag hatte ich mir eine leichte Stunde mit Katrin ausgemacht und das war mir sehr recht weil sie dabei auch einen Blick auf Libertys Gang werfen konnte. Ich hatte leider recht behalten, Libby lahmte. Mit Reitergewicht eindeutig auf der rechten Hand, an der Longe war es nicht deutlich zu sehen.
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Ruhige Wochen
Ich muss sagen dass ich die ruhigen Tage genieße. Ich gehe weiterhin spazieren, wir machen ein bisschen Schritt und Trabarbeit auf unserem Grasviereck (sehr gatschig) und kleine Ausritte durch den Wald. Bis jetzt läuft alles super, nicht einmal ausgebrochen sind die Hufe, dort wo die Nägel drinnen waren. Gerade beim Spazieren gehen kann ich gut beobachten wo er geht und ausweicht und der Kleine latscht eigentlich überall drüber. Auch wenn mal wo ein paar Steine herumliegen und er eigentlich ausweichen könnte schreckt ihn das nicht.
Wir machen auch recht viel Bodenarbeit und ich hab wieder begonnen mit den Doppelzügeln zu arbeiten. Macht mir mehr Spaß das das normale longieren weil man sich mit dem Pferd bewegt. Hab mir jetzt auch endlich mal einen Longiergurt dazu gekauft und damit geht’s noch viel besser.
Mittwoch, 25. November 2009
Röngten
Juhhuuu!!!!
Sonntag, 22. November 2009
Anti-Elisabeth-Stimmung
In der Zwischenzeit und während meiner Abwesenheit war dann mein Hufschmied im Stall um ein anderes Pferd zu beschlagen. Andi, der Schmied, und ich hatten vor meinem Urlaub lose ausgemacht zu telefonieren wann Liberty wieder beschlagen wird. Weil alles so knapp war hatte ich ihn über den neuen Stand der Dinge noch nicht informiert. Das übernahm dann Franz insofern als versuchte Karin als inkompetent hinzustellen und mich als eine die alles glaubt. Andi fühlte sich total übergangen und beleidigt weil ich ihn nicht informiert hatte.
Ist doch toll, oder? Jeder quakt mit, gibt seinen Senf dazu aber Liberty ist immer noch mein Pferd und ich habe mich entschlossen Karin zu vertrauen. (und natürlich hab ich mich vorher umfassend über sie informiert, sie ist selbst Tierärztin, auf Hufe spezialisiert und wird u.a. von Sonja Appelt empfohlen). Ich hab keine Lust mehr mich laufend zu rechtfertigen. Trotzdem hab ich 3 Mal versucht Andi telefonisch zu erreichen – ohne Erfolg, er hat nicht abgehoben.
Am Montag Abend kommt auf jeden Fall mal Bernadette Steindl, die Tierärztin um die Bilder zu machen. Bin schon gespannt und die erste die sich freut wenn sich herausstellt das Karin sich vielleicht doch geirrt hat.
Freitag, 20. November 2009
Zurück vom Urlaub
Karin kam sehr pünktlich, wirkte sehr symphatisch und kam gleich zur Sache. Sie sprach nicht mehr von Rehe sondern von Hufbeinrotation, was im Prinzip aufs selbe hinausläuft aber in meinen Ohren nicht mehr so schlimm klang. Sie zeigte mir dass die Weiße Linie stark verbreitert ist und alle anderen Zeichen die darauf hinweisen das etwas nicht stimmt. Wenn alles optimal verläuft dann dauert es ca. 9 Monate bis der Huf wieder vollkommen gesund ist.
Karin nahm ihm das verbliebene Eisen ab, eines hatte er in der Zwischenzeit schon verloren, und schnitt ihn so aus das der Huf nun besser nachwachsen kann. Dabei wurde der Tragrand sehr zurückgeschnitten was bedeutet das ich sehr vorsichtig mit meinem Kleinen bin. Reiten auf weichem Boden ist möglich, Asphalt und Steine vermeiden – im Zweifelsfalle die Hufschuhe anziehen. Dann bekam ich noch eine Kräutermischung und Magnesium. Nur mehr 1 Karotte oder 1 Apfel pro Tag, Hafer und sonst außer Heu nichts mehr. Auf Hafer habe ich eh schon vor ca. 1 Monat umgestellt. Am Montag kommt noch eine zweite Ärztin um die Röngtenbilder von Libertys Hufen zu machen um den genauen Grad der Rotation festzustellen.
Sonntag, 8. November 2009
Wieder etwas ruhiger
Auch an Sonja Appelt habe ich mich per mail wieder gewandt und sie hat mich ebenfalls ein bisschen ruhiger gemacht indem sie mir sagte das es nicht akut sei und sie den Verdacht ja auch schon hatte als ich ihr im Juni ebenfalls Fotos von Libertys Hufen schickte. Sie hat mir damals geraten mich an einen Tierarzt zu wenden, was ich auch tat. Die Ärztin hat aber Entwarnung gegeben, genauso wie mein Hufschmied und darauf hatte ich mich verlassen…. leider. (siehe Posts vom Juni)
Freitag, 6. November 2009
Manchmal kommt es anders....
Die Zeit war allerdings knapp. Freitag früh bekam ich die Telefonnummer von Karin Schmid, am Montag um 06.00 Uhr geht mein Flug nach Ägypten. War mir aber egal, ich dachte einfach ich probiere es mal. Gedacht, getan, Karin hatte zwar am Freitag und Samstag keine Zeit mehr sagte aber zu eventuell am Sonntag zu kommen. Vorher sollte ich ihr aber noch Fotos von Libertys Hufen schicken, was ich auch tat. Karin versprach mir, bis spätestens Samstagabend anzurufen, was sie auch tat, um 22.30 Uhr.
Der Schock für mich war riesig als sie mir ihre Ferndiagnose verkündete: Chronische Hufrehe. Für mich brach eine Welt zusammen, das war wirklich das letzte womit ich gerechnet hatte. Karin meinte dass es keinen Sinn mehr hätte vor meinem Urlaub etwas zu machen weil unbedingt Röngtenbilder benötigt werden. Von meiner aktuellen Tierärtzin, die ich schon beim letzen Mal wegen der Hufprobleme hinzugezogen hatte, riet sie mir dringend ab und empfahl mir eine Ärztin mit der sie oft zusammen arbeitet.
Donnerstag, 5. November 2009
Sitzlonge
Montag, 2. November 2009
Neuer Sattel
Am Donnerstag, den 29. Oktober war es endlich so weit. Othmar von OM Reitsport kam um 18.30 zu mir in die Halle um Liberty seinen neuen Sattel zu verpassen. Ich war den ganzen Tag schon sehr aufgeregt. Einerseits hab ich mich total gefreut und andererseits haben mir die zu erwartenden Kosten doch ein bisschen zu schaffen gemacht.
Othi wurde mir im Forum schon wärmstens empfohlen und auch Katrin, meine Trainerin, hatte nur gute Erfahrungen mit OM. Als er ankam, sich Liberty fachmännisch ansah und ein paar Sättel aus dem Auto holte fühlte ich mich sehr bald gut aufgehoben. Ein guter Verkäufer ist er schon, aber das kann man ihm sicher nicht zum Vorwurf machen. Der zweite Sattel den er auflegte und der erste auf dem ich Probe ritt war natürlich der teuerste. Als ich erst mal oben saß gabs gar keine Alternative mehr. Den Sattel musste ich haben und das hat man mir an der Nasenspitze angsehen. Othi hat alle anderen Sättel gleich wieder weggeräumt.
Aber nicht nur ich war vom Sitzgefühl begeistert sondern auch Liberty bewegte sich ganz anders. Das war natürlich der zweite ausschlaggebenden Grund den Sattel zu nehmen. Mittlerweile war ich schon zwei Mal in der Halle um zu trainieren und freu mich total an meinem Kauf und vor allem an dem Gefühl meinem Pferd etwas gutes getan zu haben.
Meinen Startrek hat er auch zurück genommen. Wahrscheinlich hätte ich privat mehr dafür bekommen, aber ich war froh das Ding los zu sein ohne großen Aufwand. Meine Begeisterung für baumlose Sättel ist dahin und ich kann sie wirklich niemanden der über 30 kg wiegt empfehlen!!
Montag, 26. Oktober 2009
Bewunderungs-Spaziergang
Freitag, 23. Oktober 2009
Gehirnerschütterung
Da Liberty im Moment ja nicht geritten wird mache ich mit ihm Bodenarbeit. Weil aber der Weg auf unser Viereck derzeit irrsinnig gatschig ist, reite ich meist gleich ohne Sattel bis dorthin, arbeite mit Liberty und reite wieder zurück. Das ganze auch meist nur mit dem Knotenhalfter und dem Führstrick.
Ging auch bis dato immer gut und ich trage auch keinen Helm für die paar 100 Meter. Am Freitag hab ich mich irrsinnig abgehetzt damit ich noch in den Stall komme und bin wie gewohnt vorgegangen. Kurz bevor ich zurück in den Stall reiten wollte rief noch Andi an und wir beschlossen zum Heurigen zu gehen. Ich freute mich schon darauf, schwang mich auf Liberty und ab gings im Schritt nach Hause. Auf unserer Passstrecke wollte ich Liberty dann antraben, tat das offenbar ein bisserl hektisch und er machte ein oder zwei Galoppsprünge. Ich fiel herunter und irgendwie total blöd auf den Kopf, was mir noch nie passiert ist. Ich rappelte mich schnell wieder auf und freute mich total weil Liberty, trotzdem wir so nahe am Stall waren, stehen blieb und auf mich wartete. Ich dachte nur, das mir der Kopf ein bisschen weh tut, schwang mich wieder auf Liberty und ritt zum Stall.
Oben war gerade Franz da, wir plauderten ein bisschen und natürlich erzählte ich ihm nicht was geschehen war weils mir peinlich war. Ich band Liberty an, ging in die Sattelkammer und plötzlich stand ich vor meinem Kasten und wusste nicht wie ich dorthin gekommen war. Ich konnte mich plötzlich an überhaupt nichts mehr erinnern. Ich rief nach Franz, setzte mich hin und bat ihn Andi anzurufen. Ich hatte ein komplettes Blackout. Ich wusste nichts mehr vom Sturz, nicht welcher Tag war aber meinen Namen, den wusste ich noch. Franz war der Schrecken ins Gesicht geschrieben. Andi kam bald darauf und wir fuhren nach Hause. Die Erinnerung kam auch schon wieder zurück und ich konnte mich auch wieder an den Sturz erinnern. Deshalb wollte ich mir den Weg ins Krankenhaus sparen. Andi rief aber einen befreundeten Arzt an der ihm sagte das es bei Amnesie unbedingt notwendig sein den Kopf zu röntgten. Widerwillig ließ ich mich ins AKH bringen wo wir sehr lange warteten. Mein Kopf wurde geröntgt und kein Bruch oder sonstiges festgestellt. Dennoch eröffnete mir der Arzt, das ich mindestens über Nacht bleiben müsse und überhaupt keine Wahl habe. Man kann zwar sonst immer auf eigenes Risiko das Krankenhaus verlassen, einzige Ausnahme ist eine Gehirnerschütterung. Ich war den Tränen nahe. Ich hasse Krankenhäuser, bekomme da drinnen alle Zustände und habe Angst davor. Ganz abgesehen das am nächsten Tag eine Menge Aufträge auf mich warteten. Aber es half nichts, ich wurde mit der Bahre in mein Zimmer gebracht wo ich mich in Frauenzeitschriften vertiefte um nicht mit meinen beiden Zimmergenossinnen, die sich über Ihre Krankheiten austauschten, reden zu müssen.
Am nächsten Tag zu Mittag wurde ich entlassen. Natürlich hab ich darüber nachgedacht und bin aber zum Schluss gekommen das ich nichts an meinem Verhalten ändern werde. Gerade die spontanen Dinge machen am Reiten besonders Spaß. Der Helm garantiert nicht, dass mir nie wieder etwas passiert. Natürlich setzte ich ihn weiterhin auf aber es wird sicherlich wieder Situationen geben wo ich ohne Helm reite und ich habe nicht vor das Leben mit Samthandschuhen anzufassen.
Mittwoch, 21. Oktober 2009
Doch ein neuer Sattel
Hab gleich bei OM angerufen und nächste Woche sind sie in unserer Gegend. Ich hoffe, das sie mich noch einquetschen können. Solange ich nicht Gewissheit habe wird nicht geritten
Montag, 12. Oktober 2009
Die "leichte" iberische Reitweise
Das Pferd der Reiterin weigerte sich zu den Rinder zu gehen, es hatte ganz offensichtlich Angst. Man konnte den Kommentaren auch entnehmen das sowohl Pferd als auch Reiterin schon Erfahrung mit Rinderarbeit hatten. Das bewog die Reiterin offenbar auch zu der Aussage: „Das Pferd hat keine Angst, es weigert sich ganz einfach“ – sprachs und drosch weiter mit beiden Beinen auf das Tier ein. Schlussendlich borgte sie sich eine Gerte aus und nachdem das Pferd dermaßen mit allen Konsequenzen bearbeitet wurde ging es auf die Kühe zu.
Mir blieb der Mund offen stehen als ich sah was die Reiterin mit ihren Sporen an der Flanke Ihres Wallachs angerichtet hatte. Das Tier blutete aus einer größeren Wunde. Plötzlich beugte sie sich Reiterin hinunter und nahm endlich war was sie getan hatte. Ich dachte mir, na endlich sieht sie was sie gemacht hat… aber, sie kommentierte die Wunde lediglich mit dem Wort „Scheiße“, wischte mit der behandschuhten Hand darüber, richtete den Sporen und weiter gings.
ES WAR KEIN TUNIER; NUR EINE ÜBUNG; ES GING UM NICHTS!!!!
Freitag, 9. Oktober 2009
Erste Horseball Stunde
Nun hat Claudia nach einer mühsamen und endlos langen Suche endlich einen passenden Sattel für ihre Daisy gefunden und gekauft. Die Nutznieserin bin ich, weil ihr alter Sattel wunderbar auf meinen Liberty passt. Satteldecke hat sie mir auch geliehen und geschlossene Zügel hab ich mir selbst schon gekauft. Neben Horseball möchte ich den Vielseitigkeitssattel auch zum Trainieren verwenden weil man einfach näher am Pferd ist, als mit dem „dicken“ Western Sattel.
Mittwoch Früh hatten Claudia und ich gemeinsam Zeit und sie zeigte mir ein paar Übungen und ich hab es auch schon geschafft den Ball vom Pferd aus vom Boden aufzuheben. Es stimmt was alle Horseball Spieler sagen. Es sieht wesentlich spektakulärer aus als es ist. Man hat auch sehr gut gesehen wie gut Liberty bereits ausgebildet ist. Er blieb absolut in der Balance als ich aufstand, mich zur Seite lehnte und schlussendlich ruterhängen ließ um den Ball aufzuehben. Der Kleine stapfte tapfer gerade aus weiter obwohl ich einseitig nach unten hing, als hätte er in seinem Leben nichts anderes getan.
Bilder dazu gibt’s dann erst wenn ich es schaffe den Ball im Galopp zu erwischen Macht auf jeden Fall irrsinnigen Spaß!!
Näheres unter http://www.horseball.at/
Montag, 5. Oktober 2009
Burg Kreuzenstein
Sonntag, 4. Oktober 2009
Working Equitation Teil IV: Rinderarbeit
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| Rinderarbeit (Album) |
Den Anfang machte wieder Pedro mit den Hafis. Nachdem sie beide ganz gelassen waren als er sich der Herde näherte durften wir bald selbst aufsteigen. Mit in unserem Team war eine erfahrene Working Equitation Reiterin auf Ihrem Lusitano. Die Aufgaben waren anfangs sehr einfach: Herde von rechts nach links und dann wieder von links nach rechts treiben. Die zweite Aufgabe war dann schon bald eines der Tiere zu separieren und schlussendlich, nach ca. 20 Minuten begannen wir mit der eigentlichen Aufgabe, die auch beim Tunier verlangt wird: Eines der Rinder wird von der Herde abgetrennt und in den Verschlag auf der anderen Seite der Halle getrieben. Während des Trennungsprozesses achten die anderen Reiter darauf das nur das bestimmte Tier über die markierte Linie in Richtung Verschlag läuft. Alle anderen Tiere müssen innerhalb des Feldes bleiben. Sobald das Rind alleine die Linie überquert hat, helfen die anderen Reiter beim Treiben mit.
Claudia und ich waren überraschend gut und unsere Pferde spielten brav und willig mit. Nur Daisy hat ein paar Mal versucht die Kühe zu attackieren. Wir standen der erfahrenen Reiterin in keiner Weise nach und hatten viel viel Spaß bei der Sache!
Samstag, 3. Oktober 2009
Working Equitation Teil III - Trail
Sowohl Liberty als auch ich sahen einen Trailparkus aus der Nähe zum ersten Mal. Geritten sind wir ihn noch nie. Die reitfreie Mittagspause nutzten Claudia und ich um unseren Pferden den Aufgaben an der Hand zu zeigen. Das war eine gute Idee weil der Stier aus Holz war den Hafis sehr suspekt. Sie scheuten und wollten nicht in seine Nähe. Nach wenigen Versuchen knabberte Liberty jedoch bereits am Holz und Daisy hatte die Ohren wieder aufgestellt – Wie immer coole kleine Hafis.
Die erste Runde durch die Hindernisse legte Pedro auf Liberty zurück um ihm alles zu zeigen. Er latschte alles gewohnt ruhig ab, knabberte ein bisschen am Strohring durch den man die Lanze stechen muss, wollte zuerst nicht übers Hindernis springen, ließ sich aber schlussendlich überzeugen. Dann war auch schon ich dran. Das war natürlich schwieriger. Ich konnte mir zuerst nicht merken in welcher Reihenfolge ich die Fässer umrunden muss, den Slalom begann ich falsch aber ganz aus wars mit meiner Beherrschung als ich die Lanze unter den Arm nahm. Ich fühlte mich wie in einem Ritterfilm und musste irrsinnig lachen als ich da so auf den Stier lostrabte. Irgendwie fehlte mir die nötige Würde. Holzbrücke war für Liberty natürlich kein Problem zumal er vom Ausreiten in unserer Gegend irgendwelche Holzbretter gewohnt ist die über die Bäche gelegt werden. Er geht überall drüber.
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| Trail (Album) |
Ich war wieder soooooo stolz auf meinen Kleinen. Claudia und ich waren übrigens die einzigen Teilnehmer auf Hafis. Die meisten anderen teilnehmenden Pferde waren Lusitanos oder Andalusier.
Freitag, 2. Oktober 2009
Working Equitation Teil II Dressur
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| Dressur (Album) |
Gefreut hats mich schon sehr weil er Liberty sehr gelobt hat v.a. seine Coolness, seinen lernwilligen Charakter und seinen klaren Kopf. Ich bin geplatzt vor Stolz auf meinen Kleinen.
Am Nachmittag erkundeten Claudia und ich die Anlage welche kaum Wünsche offen lässt im Bezug auf die Vielfalt und Qualität der Übungsplätze. Helle Halle mit super Boden, Viereck mit super Boden, Galoppbahn mind. 1 km und so breit das man locken zu dritt nebeinander reiten kann, Sprungplatz, großer Rundcoral, Hindernissbahn fürs Wagen fahren und schöne Ausreitwege bis zur Burg Kreuzenstein.
Donnerstag, 1. Oktober 2009
Working Equitation in Spillern Teil I
Für Liberty war es das erste Mal seit ich ihn besitze, das wir außerhalb unseres Stalles einen Kurs zusammen machen. Sehr spannend also die ganze Sache.
Mittwoch, 23. September 2009
Pferdefest
Bis zur letzen Minute war es unsicher ob ich es zeitlich mit meinen Tiersitter Aufträgen schaffen würde mitzumachen. Ich beschloss nur schnell meine Zirkuslektionen zu zeigen und dann gleich wieder zu fahren. Dann traf ich aber Claudia und ihre Haflinger Dame Daisy die auch überraschen Zeit hatten und so beschlossen wir noch zu zeigen wie die Hafis mit dem großen Ball spielen, Claudia wollte dann noch Horseball demonstrieren.
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| 09_09_20 Pferdefest |
Gerade als ich das Viereck verlassen wollte um die „Bühne“ für Claudia frei zu machen schoss sie mir den Ball zu. Ich hab zwar schon einige Male zugesehen aber selbst noch nie gespielt. Nachdem Liberty unglaublich cool auf den Ball über seinem Kopf reagierte, beschloss ich innerlich mitzumachen und hatte großen Spaß daran. Zwar sind die Westernzügel denkbar schlecht geeignet (ich kann sie nicht aus der Hand legen) und der Sattel suboptimal aber mit dem richtigen Equipement ist Liberty sicherlich auch ein gutes Horseball Pferd. An den Fotos und meinem Gesichtsausdruck kann man wunderbar erkennen wie ungeschickt ich noch bin…..
Dienstag, 15. September 2009
Andi auf Liberty
Freitag, 4. September 2009
Neugierige Nase
Donnerstag, 20. August 2009
Wunderschöner Haflinger
Kommen auf Zuruf
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Mittwoch, 5. August 2009
Insekteninvasion in Oberkirchbach
Leider hatte ich in den letzen Wochen nicht mehr die Zeit gleich um 7.00 Uhr früh bei Liberty zu sein sondern bin erst am Abend in den Stall gekommen. An einem Abend hab ich es gewagt ausreiten zu gehen. NIE WIEDER!!! Obwohl Libby und ich am ganzen Körper mit Zedan besprüht waren haben uns Schwärme von Gelsen verfolgt. Egal ob im Wald oder auf der Straße, kaum gingen wir im Schritt waren wir umgeben von einer Wolke. Ich hab Liberty am Asphalt noch nie traben lassen, aber weder er noch ich haben es ausgehalten. Meine Stimme hat zwar „Scheritt“ gesagt, meine ganze Körperhaltung hat aber geschrieen: „Schnell, bring uns weg von hier und nach Hause.“
Nach dem Ritt, bei dem ich mir vorkam wie in einem Horrorfilm „Die Gelse“ hab ich Liberty ganz fest versprochen das nie wieder zu machen.
Jetzt ist es zum Glück schon wesentlich besser geworden mit den Viechern. Von meiner Tierärztin hab ich auch ein super Mittel bekommen das wesentlich dickflüssiger ist und demnach viel besser haftet, als die üblichen Sprühmittel. Damit kann ich Liberty im Schlauchbereich und unter den Achseln einschmieren und es hat ihm bisher vor gröberen Insektenschäden bewahrt.
Dienstag, 14. Juli 2009
Sonntage
Sonntag, 21. Juni 2009
Kein Reiterfest
Leider ist das Reiterfest bei uns im Stall wegen dem durchgehenden Regen ins Wasser gefallen. Ich habs sehr schade gefunden, weil bei uns im Stall der Kontakt zwischen den Pferdebesitzern sehr lose und gering ist und das Fest eine Gelegenheit gewesen wäre gemeinsam etwa zu unternehmen. Außerdem hätte ich mit Liberty gerne ein bisschen angegeben.
Kompliment und Hinlegen macht er total brav. Er braucht zwar immer noch eine Schlaufe ums Bein, (beim Hinlegen) die dient ihm aber nur zur gedanklichen Unterstützung, damit er weiß was er machen soll. Ganz leicht geht’s auch wenn ich ihn mit der Hand am Bein unterstütze, das vermeide ich aber seit einiger Zeit, da er manchmal am Putzplatz dazu tendiert ins Kompliment zu gehen, wenn man ihm die Hufe auskratzen möchte oder der Schmied da ist. Mein Ziel ist das er nur auf die Berührung mit der Gerte + Stimmhilfe reagiert. Bis in den Herbst hinein, auf den unser Fest wahrscheinlich verschoben ist, kann er das dann sicher schon.
Etwas ärgerlich war das ich als einzige zur vereinbarten Zeit im Stall war. Mir war schon bewußt, das das Fest nicht stattfinden wird, weil das Viereck richtig überschwemmt war, hab mir aber gedacht dass wir uns dann einfach so treffen, oder gemeinsam einen Kaffee ins Gasthaus trinken gehen. Nicht einmal die Organisatoren ließen sich blicken.
Dann muss ich eben im Blog ein bißchen mit meinen Hafi angeben:
Donnerstag, 11. Juni 2009
Interessante und nette Zufälle
Durch googeln nach seinem neuen Namen,Liberty, ist sie schließlich auf meine „Tierservice-mobil“ Seite gekommen, auf der mein Kleiner ja in allen möglichen Posen als Model zu sehen ist.
Ich hab mich über das Interesse sehr gefreut und auch gleich den Link zum Blog gemailt. Die Einladung, falls ich mal in ihre Gegend kommen sollte, mir Libertys Mutter anzusehen, nehme ich sicherlich an, sobald es mich wieder mal in die Steiermark verschlägt.
Vielleicht sehen wir uns ja sogar am Pferdefest beim Bonka am 20. Juni!
Hufschmied Teil III
Mein Hufschmied war heute wie bestellt da und ich war bereit ihn zur Rechenschaft zu ziehen. Er hat seine Zange ausgepackt und Liberty „gezwickt“ und zwar Hufrand und Strahl. Ich stand dabei, hab den „Krafteinsatz“ gesehen und Liberty beobachtet. Der Kleine hat nicht mal mit der Wimper gezuckt. Zum Glück konnte unser Stallbursch die Aussagen von meiner Tierärztin bestätigen, sodass ich nicht als vollkommener Trottel dastand, gefühlt hab ich mich aber so. Er hat den Strahl nochmals ausgeschnitten und sich viel Zeit genommen meine 100 Fragen zu beantworten. Seinen Ärger über meinen Zweifel an seiner Kompetenz hat er sich kaum anmerken lassen. Libertys hinterer Strahl ist sehr breit und wächst ausgesprochen schnell, was aber sehr gut ist. Warum er gezuckt hat als die Tierärztin mit dem Daumen draufdrückte kann ich mir nur so erklären, dass es einfach ein Zeichen seines Unwillens war. Macht er beim auskratzen auch manchmal. Man kann halt alles in mindestens zwei Richtungen interpretieren. Die Zange und die etwas kräftigeren Daumendrücke des Schmiedes waren recht überzeugend.
Ich war nach dem Termin ziemlich durch den Wind. V.a. als der Hufschmied mich bat ihm doch ein bisschen zu vertrauen hab ich beschämt die Ohren hängen lassen. Er hat mir abgeraten einen Beschlag draufzugeben weil es dann nur umso schwieriger ist ihn wieder auf barhuf umzustellen. Ich hab auf ihn gehört.
Trotzdem werd ich mir im Eilzugtempo selbst Wissen aneignen und die Lehre, die ich daraus ziehe ist, das ich auch ein bisschen mehr auf mich selbst vertrauen kann. Wenn Liberty wirklich Schmerzen gehabt hätte, dann hätt ich es bemerkt. Ich kenne ihn mittlerweile schon sehr gut, bin sehr aufmerksam und jeden Tag bei ihm. Wenn ein „Experte“ mir etwas sagt bin ich immer sehr schnell bereit nicht mehr auf meinen Bauch zu hören, sondern auf die Expertenmeinung. Das werd ich zukünftig etwas mehr hinterfragen.
Dienstag, 9. Juni 2009
Ärger mit dem Hufschmied Teil II
Dann sah sie sich die beschlagenen Vorderhuf an, befand das Material für sehr gut, den Strahl als sehr gesund und das flache Gewölbe auch nicht als besonders tragisch. Dann kamen die Hinterbeine dran und damit die Offenbarung. Mein Schmied hatte Liberty vor ca. einer Woche bei mir und hat mir nicht mitgeteilt das mein Kleiner auf seinem Strahl latscht weil der über den Hufrand hinaus steht. Dort ist er auch extrem fühlig.
Ich hatte eine Wut im Bauch wie schon lange nicht mehr. Das, dachte ich, ist doch bitte genau die Aufgabe eines guten Hufschmiedes, mich darauf hinzuweisen wenn irgendwas nicht passt. Außerdem habe ich mit ihm beim ersten Beschlag schon darüber gesprochen das wir besonders auf die Hinterhufe achten müssen damit wir gleich feststellen können, wenns ohne Beschlag nicht mehr geht. Der Schmied hat ihn zwar brav „abgezwickt“, allerdings am Hufrand, der natürlich nicht fühlig war. Das er dann auf die Idee kommt auch den Strahl zu kontrollieren, der deutlich, auch für mich als Laien sichtbar, über den Hufrand hinaussteht, ist offenbar zuviel verlangt.
Angerufen hab ich ihn erst als ich mich wieder etwas beruhigt hatte. Rechtfertigung war, das das bei Barhufen immer so aussieht. Ich hab mir jeden Kommentar erspart. Er kommt morgen zu mir um Liberty hinten zu beschlagen, das ist mal die Sofortmaßnahme, und das war dann auch sein letzter Besuch bei mir.
Zum Glück hab ich zwei Empfehlungen von meiner Tierärztin bekommen und die beiden Schmiede werd ich mir jetzt aussehen. Außerdem muss ich mir schleunigst eigenes Wissen aneignen. Hufseminar im August ist mal Pflicht und vorher werrd ich mich halt über diverse Literatur schlau machen. So was passiert mir nicht mehr.
Donnerstag, 4. Juni 2009
Ärger mit dem Hufschmied Teil I
Üblicher Kommentar meines Schmiedes bei meinem Anfruf: “Des kann net sein, is ja erst 5 Wochen her, da darf des no net sein.“ Egal, ich hab ihn trotzdem gebeten zu kommen. Wie schon bei den letzten Beschlägen hat er mich darauf hingewiesen das das Hufgewölbe sehr flach ist. Allerdings ohne Idee was man da machen könnte. Neue Feststellung war das der Huf nur in die Breite wächst und nicht an Höhe gewinnt. Sein Tip: Zufüttern von Ferrias Formula, mit dem er relativ gute Erfahrungen hat. Kostenpunkt, € 110,- pro 10 kg Sack. Für meinen Hafi nur das Beste, lautet sonst mein Motto, aber bei diesem Preis wollte ich zuerst mal andere Meinungen einholen.
Im Pferdeforum bin ich dann recht bald auf „Wildhorse“ – Sonja Appelt gestoßen. Ich hab ihr Fotos geschickt, sie hat analysiert und mir ca. 10 Möglichkeiten aufgezeigt, woran es liegen könnte, das der Huf nicht gut wächst. Zusätzlich hat sie mir geraten eine Tierärztin zu fragen um Pilzbefall auszuschließen.
So stelle ich mir eine Beratung vor. Leider ist sie zu weit weg und ihr Hufkurs im Juni bereits ausgebucht sodass ich weiterhin auf „Fremdmeinungen“ angewiesen bin.















